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Karneval im Grenzland Mega Stimmung bei Prunksitzung in Altenberge

Von Ann-Christin Fischer, Ann-Christin Fischer | 07.02.2016, 14:30 Uhr

Sie tanzten auf den Tischen, schunkelten zu bekannten Ballermann-Hits und riefen immer wieder „Grenzland Helau“. Das närrische Publikum war bei der sechsten Prunksitzung des Grenzland Carneval Vereins (GCV) in der Reithalle in Haren-Altenberge super gelaunt und brachte die Halle zum Beben.

Mit Holzboden, Polsterstühlen und Tischen ausgestattet, erkannte man die Reithalle Altenberge-Rütenbrock kaum wieder. Die beiden Vorsitzenden Martin Bols und Tony Scholte-Aalbes begrüßten die rund 300 Gäste auf der sechsten Prunksitzung und gaben bekannt, dass der GCV Rütenbrock nun der größte Karnevalsverein in Haren sei. „Ich möchte, dass ihr jetzt alle ausrastet“, rief Scholte-Aalbes die Besucher auf. Nichts lieber als das! Bis Mitternacht traten nacheinander regionale Büttenredner und Gruppen auf, die mit verschiedenen Programmen die Halle in eine Karnevalshochburg verwandelten.

Video für die Enkelin

Opa Anton zum Beispiel nahm ein Video für seine Enkelin Jennifer, er nannte sie Jenefa, auf, um ihr zu zeigen, dass man nicht in Köln leben muss, um richtig Karneval zu feiern. Er war einer der wenigen, der von der Bühne herabstieg und inmitten der Menge seine Witze losfeuerte. Teilweise kam die Band Frontline mit ihrem Tusch, den sie nach jedem Witz spielten, nicht hinterher und Opa Anton kassierte einen Lacher nach dem anderen.

Party-Stimmung pur

Auch die sieben Knitterwichters aus Erika und Umgebung brachten das Publikum zum Grölen. Der ein oder andere dürfte am Sonntagmorgen mit dem Ohrwurm „Drei mal vier, den Nagel in die Wand“ aufgewacht sein. Natürlich durften auch die Tanzmariechen und die Minis auf der Prunksitzung nicht fehlen, sie gaben Kostproben ihres tänzerischen Könnens. Zum ersten Mal war in diesem Jahr der Clown Andreas Hille aus Ibbenbüren in Altenberge-Rütenbrock dabei. Er echauffierte sich über die andauernde Handynutzung, Polizisten und die Steuerfahndung.

Erinnerungen an 2015

Mit Gitarre und Akkordeon sorgten die Ata-Girls aus Lingen für viele Lacher. In ihren Liedern ließen sie 2015 Revue passieren und erinnerten die Gäste an den grandiosen The-BossHoss-Auftritt , die Sprengung der Bankautomaten und nahmen die Mitglieder des Elferrats aufs Korn. Berta aus Mettingen erzählte Geschichten aus dem Familienleben und die Spassmakers animierten die Narren zum Tanzen, Singen und Lachen.