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Hilfe für Jugendliche Haus „Leuchtturm“ in Haren erweitert

Von Heinz-Gerd Stahl | 30.07.2014, 13:21 Uhr

Um die Gruppe „Segel“ ist das Kinder- und Jugendhaus „Leuchtturm“ in Haren-Emmeln erweitert worden.

Nach den Plänen des Architekten Heinz-Wilhelm Tengen entstand eine neue Wohngruppe, die als eine Trainingswohnung für zwei Jugendliche, die sich auf den „Weg“ in die Selbstständigkeit befinden, konzipiert worden. In ihr befinden sich zwei Jugendzimmer, ein Bad, ein Besprechungsraum sowie eine Wohnküche.

Zur Einweihung begrüßte die Leiterin und Geschäftsführerin der Einrichtung, Christa Berenzen, Vertreter des Landkreises Emsland, der Stadt Haren, der Kirche, der an dem Bauvorhaben beteiligten Firmen sowie Nachbarn, Freunde und Bekannte willkommen. Sie erinnerte an die Gründung der Einrichtung im Jahr 2008 und der Erweiterung um die Gruppen „Anker“ und „Boje“. Heute betreuen 19 pädagogische Mitarbeiter 30 Kinder und Jugendliche sowie deren Familien. Unterstützt werden sie dabei von neun Mitarbeitern in den Bereichen hauswirtschaftlicher und handwerklicher Tätigkeiten sowie im Verwaltungsbereich.

Der Name „Segel“ für die neue Gruppe sei, wie auch die Namen für die bisherigen Bereiche, bewusst aus dem maritimen Bereich gewählt worden, sagte die Geschäftsführerin.

Heinz-Wilhelm Tengen überreichte Berenzen einen überdimensionalen und mit einem Segel versehenen Schlüssel. „Ich wünsche diesem Segel viel Erfolg beim Schieben seiner Bewohner, aber auch, dass diese sich hier wohlfühlen“, sagte er .

„Nehmt weiter Fahrt auf“ riet Harens Bürgermeister Markus Honnigfort den Verantwortlichen. Es sei gut, dass es Einrichtungen gebe für Menschen, die der Hilfe bedürften – die aufgefangen werden müssten. So hätten sie Gelegenheit, später mit „vollen Segeln durch Leben zu fahren“. Dank sprach der Bürgermeister auch dem Architekten aus, der dafür gesorgt habe, „dass das Ensemble stimmig ist“.

Die Aufforderung Jesu, „Lasset die Kinder zu mir kommen“ passe zur Einrichtung, sagte Pfarrer Günter Bültel, der die kirchliche Segnung vornahm. Daher sei es gut, das Haus unter den Segen Gottes zu stellen.

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