100 Bäume für einen Wald Rütenbrocker Schüler sammeln für Umweltorganisation

Auch der Verkauf von Obst gehörte zu den Aktivitäten der Rütenbrocker Schüler während der Umweltwoche. Foto: Maximilianschule RütenbrockAuch der Verkauf von Obst gehörte zu den Aktivitäten der Rütenbrocker Schüler während der Umweltwoche. Foto: Maximilianschule Rütenbrock

Haren. Im Rahmen einer Umweltwoche haben sich Schüler der Maximilianschule Haren-Rütenbrock bewusst mit Themen aus der Umwelt beschäftigt und Spendengelder für die Umweltorganisation „iplantatree“ gesammelt.

Die Abschlussschüler der Oberschule stellten gemeinsam mit ihrer Klassenlehrerin Verena Bentlage Informationen zu den Themen Fleischkonsum und Massentierhaltung, Müllvermeidung und -trennung, Verringerung von Abgasen sowie Stromsparen zusammen. Das Ziel der Aktion ist die Sensibilisierung der Kinder und Jugendlichen in Bezug auf den Klima-, Natur- und Tierschutz: Sie sollen lernen, dass sie aktiv zu diesem Schutz beitragen können – konkret und vor Ort.

„An jedem Tag gab es ein neues Thema, bei dem sich die übrigen Schüler und Mitarbeiter der Schule informieren konnten“, schreibt die Schule in einer Pressemitteilung. Die Einführung eines „Gelben Sacks“ sowie einer Spendenbox für leere Pfandflaschen waren weitere positive Ergebnisse der Umweltwoche.

Auf Rang eins aller teilnehmenden Schulen

„Die Schule dankt der Firma Edeka Konen, die am Montag Obst zu Verfügung stellte sowie vielen fleißigen Eltern und Schülern, die Kuchen gebacken haben.“ Durch den Verkauf und den mehr als 390 Pfandflaschen-Spenden kam ein Betrag von etwa 360 Euro zustande. Dieses Geld wurde in insgesamt 100 Bäume für die Projektfläche Berlin-Mittelheide investiert: „Wir stehen momentan auf Platz eins aller teilnehmenden Schulen und hoffen, dass wir nächstes Jahr bei der Abschlussfahrt unseren Wald besuchen können“, so eine Schülerin über das Projekt. „Man kann weiterhin als Privatperson Bäume spenden und unserem Team beitreten!“

So ist im Reflexionsbericht der Schüler zu lesen: „Aber wofür haben wir das gemacht? Nur um auf Platz eins zu kommen? Nein! Dieses Projekt war für uns sehr wichtig, da wir unsere Umwelt erhalten möchten und mit gefiltertem Sauerstoff weiterleben wollen. Uns ist bewusst, dass mit dieser Aktion die Umwelt nicht gerettet ist, aber wir haben versucht, vor allen den jüngeren Kindern zu zeigen, wie wichtig und einfach es ist, die Umwelt zu schonen.“

Die Initiatorin der Umweltwoche, Verena Bentlage, erklärte dazu: „Der globale Klimawandel ist ein wichtiges Thema, nicht nur in der Politik. Eine unserer Aufgaben als Erwachsene ist es, den Kindern und Jugendlichen einen nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen auf unserer Erde beizubringen und aktiv zum Umweltschutz beizutragen. Diese Umweltwoche ist ein erster Denkanstoß für jeden einzelnen von uns, aktiv die Umwelt zu schützen.“


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