Lebendiges Denkmal Evangelische Kirchengemeinde schenkt Haren Luthereiche

Bei der Pflanzung der Luthereiche: (v. l.) Johannes Tieben. Bernd Carsten Hiebing, Holger Cosse, Eva Grothmann, Karlheinz Hess, Jannis Rinné, Pastor Rakowski, Renate Magerhans. Foto: Ev. Kirchengemeinde HarenBei der Pflanzung der Luthereiche: (v. l.) Johannes Tieben. Bernd Carsten Hiebing, Holger Cosse, Eva Grothmann, Karlheinz Hess, Jannis Rinné, Pastor Rakowski, Renate Magerhans. Foto: Ev. Kirchengemeinde Haren

Haren. Seit dem Reformationstag wächst auch im mehrheitlich katholischen Haren eine Luthereiche. Die evangelische Kirchengemeinde Haren hat dieses lebendige Denkmal zusammen mit einer Bank, die mit der Lutherrose verziert ist, der Stadt anlässlich des 500. Reformationsjubiläums geschenkt.

Bei einer kleinen Andacht mit rund 40 Personen pflanzten Harens stellvertretender Bürgermeister Johannes Tieben, Landtagsabgeordneter Bernd Carsten Hiebing, Holger Cosse, die Kirchenvorsteher Eva Grothmann, Karlheinz Hess und Renate Magerhans, der Konfirmand Jannis Rinné und Pastor Torben Rakowski die neueste Harener Sehenswürdigkeit. Im Anschluss wurde in der St. Johannis Kirche der Festgottesdienst zum Reformationsjubiläum gefeiert.

Ökumenische Feier

In diesem Gottesdienst wurde auch die neue Altarbibel der Kirche erstmals benutzt. Der Heinrich-Schütz-Chor und die Gitarrengruppe der Gemeinde gestalteten den musikalischen Rahmen. Dass 2017 erstmals ein großes Reformationsjubiläum ökumenisch gefeiert wird, wurde auch hier eutlich. So wurde das Evangelium vom katholischen Geistlichen gelesen. Das Fürbittengebet sprachen beide Pastoren gemeinsam.

Diese Gemeinschaft wurde auch beim Kaffeetrinken im übervollen Gemeindesaal nach dem Gottesdienst deutlich. Viele Besucher waren sich am Ende des Vormittags einig: „Als Christen verbindet uns nach 500 Jahren, Gott sei Dank, mehr als uns trennt.“