Zur Berufsorientierung und Berufsfindung Harener Informationstag von Schülern gut besucht

Von Adelheid Schmitz



Haren. In der Großsporthalle Haren hat die fünfte Ausbildungsbörse (HIT) stattgefunden, sie diente der Berufsorientierung und Berufsfindung. 50 Aussteller haben ihr Unternehmen und Ausbildungsberufe interessierten Schüler und Eltern vorgestellt.

„Das ist ein kleines Jubiläum“, sagte Peter Koopmann von der Oberschule Haren, der mit Sabrina Rieken und Ralf Schmitz die Veranstaltung organisierte. Sie findet regelmäßig alle zwei Jahre statt, immer am ersten Samstag im November. 50 Aussteller präsentierten sich in diesem Jahr erstmalig gemeinsam in der Großsporthalle.

450 Schüler

In einem übersichtlichen Rundgang hatten sie ihre Informationsstände aufgebaut. Rund 450 Schüler der Martinus-Oberschule Haren und der Maximilianschule Rütenbrock, für die eigens Busse eingesetzt wurden nutzten die Gelegenheit sich umfassend zu informieren. Gruppenweise und zeitversetzt zogen Schüler in die Halle ein, ausgestattet mit einem Erkundungsbogen.

Zukunftsaussichten

Ausbildungsalltag, Ausbildungsdauer, Voraussetzungen aber auch Weiterbildungsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten waren wichtige Themen. Die Frage: „Wann bewerbe ich mich eigentlich“, wurde oft gestellt. Bürgermeister Markus Honnigfort, der die Veranstaltung offiziell eröffnete sagte: „Hier können heute Arbeitskräfte für die Zukunft gewonnen werden. Einige ansässige mittelständische Unternehmen sind europaweite und weltweite Marktführer, das ist spannend und zukunftssicher.“

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Weiterbildungsmöglichkeiten

Ausbildungsleiterin Claudia Behrens-Nietmann vom Finanzamt Lingen, das zum ersten Mal vertreten war, zeigte sich überrascht von der ruhigen Atmosphäre in der Halle. Die Veranstaltung war durchgehend gleichmäßig gut ausgelastet. Auch Aussteller hatten so die Möglichkeit zum Austauschen.

Über schulische Weiterbildungsmöglichkeiten informierten die Berufsbildenden Schulen (BBS) und die Marienhausschule, aus Meppen. Die Ausbildung zum Fremdsprachenkorrespondenten für Schüler mit Realschulabschluss wurde von der privaten Sprachschule Eilert aus Osnabrück vorgestellt.Außerschulische Praktikumstage in den Weihnachts- und Osterferien empfahl Tobias Greive, vom Hotel Greive in Haren. „Ob der Beruf zu einem passt, merkt man oft schon nach einigen Tagen.“

Positiv bemerkt wurde, dass viele Eltern die Gelegenheit nutzten sich zu informieren aber auch Schüler anderer Schulen. Koopmann bedankte sich abschließend bei den Hausmeistern, Putzfrauen und dem Schulassistenten für die tatkräftige Unterstützung und lobte die Schüler des Hauswirtschaftsbereiches für das gute Catering.


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