Stadt dank den Helfern 55 Flüchtlingsbetreuer aus Haren machen Ausflug

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Die Stadt Haren hat mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen 55 Flüchtlingsbetreuern mit einem Ausflug nach Amsterdam für ihr Engagement gedankt. Foto: Stadt HarenDie Stadt Haren hat mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen 55 Flüchtlingsbetreuern mit einem Ausflug nach Amsterdam für ihr Engagement gedankt. Foto: Stadt Haren

Haren. Die Stadt Haren hat mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen 55 Flüchtlingsbetreuern mit einem Ausflug nach Amsterdam für ihr Engagement gedankt.

Erster Stadtrat Dieter Sturm betonte auf der Fahrt, dass die Hilfe bei der Integration künftig noch stärker nötigt sei, da mit dem Schulbesuch der Kinder, den Sprach- und Integrationskursen sowie der Vermittlung in den Arbeitsmarkt wichtige gesellschaftliche Aufgaben begleitet werden müssen. Mit dem Zustrom der Flüchtlinge 2015 und 2016 hatten sich in der Stadt Haren fast 100 freiwillige Helfer gemeldet. Die Stadt habe deshalb Landesmittel zur Förderung ehrenamtlicher Tätigkeit und Bürgergemeinschaft nicht zur sehr bürokratischen Erstattung von Benzinkosten, Eintrittsgelder oder für Material zur Sprachmittlung eingesetzt, sondern den Fördergrundsätzen entsprechend alle aktive Flüchtlingsbetreuer zu einer Fahrt eingeladen. In Amsterdam standen eine Stadtrundfahrt und eine Grachtentour auf dem Programm.

Aktuelle Zahlen

Auf der Hinfahrt erläuterte Sturm die Entwicklung in der Flüchtlingsintegration. Die Stadt Haren müsse nach der letzten Quote vom Dezember 2016 weiterhin 65 Flüchtlinge aufnehmen. Die Städte und Gemeinden erhoffen sich eine Neuberechnung nach der Landtagswahl in Niedersachsen. Derzeit seien noch 157 Personen im Bezug des Asylbewerberleistungsgesetzes, in der Spitze seien es rund 400 gewesen. Viele Flüchtlinge sind inzwischen in den Rechtskreis des Arbeitslosengelds II gewechselt, einige hätten eine Schul- oder Berufsausbildung begonnen. Dies gelte besonders für die Menschen aus Syrien und Afghanistan.

„Zu viele Flüchtlinge, besonders aus Afrika, Pakistan und Bangladesch warten weiter auf eine rechtskräftige Entscheidung ihres Asylverfahrens. Das wird noch Monate dauern und ist für alle Beteiligten sehr ärgerlich“, sagte Sturm. Andere Flüchtlinge hätten das Emsland verlassen. Die Mietverträge der für sie angemieteten Wohnungen und Häuser würden nun fristgerecht gekündigt und an die Eigentümer zurückgegeben. Für die notwendigen Renovierungen müssten vielfach die Kommunen aufkommen.


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