Hohe Ausbildungsqualität Fachleute würdigen Bauunternehmen Knoll in Haren

Von Gerd Mecklenborg

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Die IHK-Geschäftsführung wurde durch Gerhard Knoll (3.v.l.) in Haren-Erika begrüßt. Er stellte das Personalkonzept in seinem Betrieb vor. Foto: Gerd MecklenborgDie IHK-Geschäftsführung wurde durch Gerhard Knoll (3.v.l.) in Haren-Erika begrüßt. Er stellte das Personalkonzept in seinem Betrieb vor. Foto: Gerd Mecklenborg

Haren. Für die hohe Qualität ihrer Berufsausbildung ist Knoll GmbH & Co. KG in Haren gewürdigt worden.

Die Geschäftsführung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim informierte dem Betrieb im Ortsteil Erika das Qualitätssiegel „IHK-TOP-Ausbildungsbetrieb“ nachdem es sich erfolgreich zertifizieren ließ. Begrüßt wurde die Delegation von Geschäftsführer Gerhard Knoll, der seinen Gästen die Firmenstruktur und die aktuellen Bauprojekte des Unternehmens vorstellte, danach seine Sicht zum Thema Fachkräftemangel erörterte und „die äußerst guten Aufstiegschancen für qualifiziert ausgebildete Mitarbeiter in unserem Unternehmen“, darlegte.

„Wir alle haben es versäumt, die Karrierechancen der Auszubildenden im Baugewerbe deutlich zu kommunizieren, da müssen wir ansetzen und vielleicht sogar Missionarsarbeit leisten“, bekannte Knoll. Und so habe die Ausbildung in seinem Unternehmen, „mit der Chance in Führungspositionen aufzusteigen“, eine große Bedeutung.

Dieses Engagement lobten die Mitglieder der IHK-Geschäftsführung, „zumal es immer schwieriger wird Ausbildungsplätze mit qualifizierten Bewerbern zu besetzen“, sagte IHK-Geschäftsführer Marco Graf. Gründe dafür seien allerdings auch die rückläufigen Schülerzahlen und der Trend zum Studium. Das Qualitätssiegel „IHK-TOP-Ausbildungsbetrieb“, das die Firma Knoll bereits 2016 erhalten habe, stelle die vorbildliche Qualität der Ausbildung in dem Harener Unternehmen heraus, so Graf. „Zudem erkennen wir hier ein überzeugendes Konzept der Fachkräftegewinnung und Personalentwicklung“.

Trotz des Konzeptes werde auch für sein Unternehmen, das aktuell 300 Mitarbeiter und 23 Auszubildende in neun Berufsbereichen beschäftigt, „die Suche nach geeigneten Fach- und Führungskräften schwieriger“, erklärte der Knoll-Geschäftsführer. Der Fachkräftemangel sei in der Bauwirtschaft deutlich spürbar. Deshalb versuche man leistungsstarke Bewerber über das Angebot eines dualen Studiums anzusprechen. Zudem kooperiere man mit den Grund- und Oberschulen in Haren, Lathen und Haren-Rütenbrock. „Ein besonders Anliegen ist es uns, jungen Menschen mit Behinderungen eine berufliche Qualifikation zu ermöglichen. Wir pflegen dementsprechend eine gute Kooperation mit dem St.-Vitus-Werk Meppen“, sagte Knoll.


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