Zwischen Tradition und Moderne Preis im europäischen Wettbewerb geht nach Haren

Oberschülerin Marie Wösten im Gespräch mit Landtagspräsident Bernd Busemann. Foto: Martinus-Oberschule HarenOberschülerin Marie Wösten im Gespräch mit Landtagspräsident Bernd Busemann. Foto: Martinus-Oberschule Haren

Haren. Für ihre Arbeit zum 64. europäischen Wettbewerb sind Schülerinnen der Martinus-Oberschule Haren im niedersächsischen Landtag ausgezeichnet worden.

Marie Wösten und Meike Schüler aus der Klasse 8c wurden durch den Landtagspräsidenten Busemann in einer Feierstunde im Landtag in einer Laudatio geehrt. Im Anschluss erfolgte die Preisverleihung.

„An so ein Erlebnis wird man sich noch lange Zeit gern zurückerinnern. Wer darf denn schon als Schüler auf den Plätzen der Abgeordneten sitzen und sich einmal ans Rednerpult des Landtages stellen,“ sagte die betreuenden Lehrerin Ursula Schmitt-Senger, die die beiden Schülerinnen zur Preisverleihung begleitete. Insgesamt Acht Schülerinnen der Martinus-Oberschule Haren erhielten in der ersten Maiwoche ihre Urkunden als Auszeichnung für ihre Beiträge zum 64. Europäischen Wettbewerb.

Als Europaschule nimmt die Martinus-Oberschule Haren regelmäßig am Europäischen Wettbewerb teil, bei dem die Schüler und Schülerinnen altersentsprechend aus verschiedenen Themen auswählen können, zu denen sie dann ihre Arbeiten erstellen. In diesem Jahr lautete die Überschrift für den 64. Europäischer Wettbewerb: „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne.“

Dabei standen den Schülern der Klassenstufe 8 folgende Module zur Verfügung: Beim Modul: „Das bunte Leben“ ging es um das gleichnamige Bild des Malers Wassily Kandinsky aus dem Jahr 1907. Das Modul „Europa 4.0 – Beam me to 2027“ hat Veränderungen in Technik, Gesellschaft, Sprache, Mode, Architektur, Musik, Malerei und Bräuchen zum Thema. Beim dritten Modul ging es um die Gestaltung der Bewerbung einer Stadt zur Kulturhauptstadt Europas. Die Sonderaufgabe für alle Altersgruppen hatte die Überschrift „In Europa angekommen – und nun?“

„Die Teilnehmer der Martinusoberschule haben dabei auch in ihrer Freizeit viel Zeit und Engagement in die Umsetzung ihrer Ideen gesteckt“ betonte Schmitt-Senger. Besonders hervorzuheben sei die Arbeit von Marie Wösten und Meike Schür. Ihre Arbeit schaffte es sogar bis zur Bundesebene. Sie beschäftigten sich mit der Sonderaufgabe und fertigten ein Tagebuch zu dieser Thematik an.

Insgesamt nahmen in Deutschland 85.229 Schüler an diesem Wettbewerb teil, davon wurden 671 Schüler und Schülerinnen besonders gelobt, deren Arbeiten bei der Bundesjury eingereicht wurden. Innerhalb Niedersachsen gab es 3487 Teilnehmer.


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