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Lesung in Buchhandlung Betroffene statt Opfer: Jasmina Marks stellt „Wege aus dem Missbrauch“ vor

Die Autorin Jasmina Marks (Fünfte v.l.) stellte in der Buchhandlung Kremer in Haren ihre Werke vor und diskutierte mit ihren Lesern über deren Inhalte. Foto: Gerd MecklenborgDie Autorin Jasmina Marks (Fünfte v.l.) stellte in der Buchhandlung Kremer in Haren ihre Werke vor und diskutierte mit ihren Lesern über deren Inhalte. Foto: Gerd Mecklenborg

Haren. In der Buchhandlung Kremer in Haren hat die Buchautorin Jasmina Marks ihre Werke unter der Überschrift „Wege aus dem Missbrauch“ vorgestellt.

Bei ihren Lesungen schildert Marks ihren Werdegang mit all seinen Tiefpunkten und legt dabei besonderes Augenmerk auf den Teil des Weges, der sie – nach ihren Worten– „aus dem inneren Chaos befreit“ hat. Jasmina Marks wurde schon als kleines Kind von ihrem Adoptivvater misshandelt. In ihren Büchern erzählt sie darüber, wie es ihr gelungen ist, von dem Opfer, das immer wieder an Menschen geraten ist, die sie nicht respektieren wollten, zur Betroffenen zu werden, die sich zur Wehr setzen kann und der es gelingt, für sich einzutreten.

„Ich möchte Menschen die Angst nehmen, sich diesem Thema zu stellen, für sich selbst aufzustehen und für jene einzutreten, die betroffen sind“, berichtete sie in Haren über ihre Arbeit und ging auf ihre Romane „Janna – Irgendwann ist alles anders“, „Ein Kartenhaus“, „Der erloschene Leuchtturm und „Grismos und das Meer“ ein.

Die Bücher sind teilweise autobiografisch und behandeln die Themen Missbrauch, Grenzerfahrungen zwischen Leben und Tod, Bindung, Verzweiflung, Hoffnung und Liebe.


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