Harener können Karneval Tausende Schaulustige feiern Rosenmontag in Rütenbrock

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Rütenbrock. Mit einem lauten Knall aus der Pistole startete Harens Bürgermeister Markus Honnigfort am heutigen Rosenmontag Punkt zehn Uhr den traditionellen Karnevalsumzug in Rütenbrock. 62 Motivwagen und 32 Fußgruppen machten sich daraufhin auf den Weg, begleitet von dröhnender Musik und vielen „Helau“-Rufen von Tausenden Schaulustigen.

Kunterbunte Farben prägen das Bild beim Karneval. So auch beim traditionellen Umzug in Rütenbrock. Neben farbenfrohen Kostümen, prächtigen Gewändern und schicken Kleidern der Tanzmariechen waren ebenso die Motivwagen farbenprächtig dekoriert.

Geschichten aus Tausend und einer Nacht

Ob Helden aus Film und Fernsehen, aus den Geschichten aus Tausend und einer Nacht, den sieben Zwergen oder so manche Comicfigur: Vor allem die Kinder hatten viel zu sehen. Doch nicht nur das, denn natürlich gab es auch reichlich Kamelle. So bunt wie die Kostüme reichte auch da das Angebot: Neben vielen süßen kleinen Leckerlies gab es auch etliche Spielzeuge, Bälle und gar ganze Popcorntüten zu fangen.

Trump auch Thema

Glück hatte, wer einen Regenschirm bei sich trug und diesen zur Fangmaschine umfunktionierte. So ergatterte so mancher Jeck am Wegesrand, viele von ihnen waren ebenso verkleidet, so manche Süßigkeit vor den nebenstehenden Karnevalskontrahenten. Und natürlich durfte auch in Rütenbrock einer nicht fehlen: Gleich drei Motivwagen hatten sich dem neuen amerikanischen Präsidenten Donald Trump zum Thema gemacht.

„Auch wir Emsländer können Karneval“

Begeistert vom diesjährigen Umzug zeigten sich auch die Veranstalter. „Wir haben erneut einen Zuwachs an Fußgruppen und Motivwagen zu verzeichnen“, sagte Martin Bols vom Grenzland Carneval Verein (GCV) Rütenbrock. Er und seine Mitstreiter freuen sich vor allem über die vielen jungen Karnevalisten im Umzug aber auch entlang der Straßen. „Auch wir Emsländer können Karneval“, ist Bols überzeugt. Die große Zahl an Feiernden entlang der Straßen gibt ihm recht.

Doch sie und die vielen Karnevalisten während des Umzuges und auch später auf der großen Rosenmontagsparty in der Reithalle Altenberge feiern, haben Bols und seine Kollegen viel Arbeit. Und eine große Verantwortung. Denn alle sollen heile am Ziel ankommen.

Viele Helfer

Unterstützt werden die Rütenbrocker dabei von der Polizei und der Feuerwehr Rütenbrock. „Ohne sie könnten wir solch ein Spektakel nicht durchführen“, dankt Bols den vielen Helfern. Für ihn endet Karneval übrigens erst am heutigen Dienstagabend. Zusammen mit den Grenzland-Karnevalisten und dem Werkhof der Stadt Haren müssen nun nämlich die Straßen wieder gereinigt werden. „Danach kommen wir alle zusammen und feiern in gemütlicher Runde“, sagt der Vereinsvorsitzende. Ganz zu Ende ist der Karneval dann am Aschermittwoch, doch während andernorts die Jecken traurig den Karneval zu Grabe tragen freuen sich die Rütenbrocker schon auf die kommende Session. Denn sie wissen: „Nach dem Fest ist vor der Party.“


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