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Christoph Conen stark beim internationalen Deutschland Cup – MSC Rütenbrock wirbt für Pfingstrennen Auf Anhieb auf den zweiten Platz

Christoph Conen (MSC Rütenbrock) erreichte beim Internationalen Deutschland-Cup der Autocrosser Patz zwei in der Jahreswertung der Spezialcrosser bis 1400 ccm.Christoph Conen (MSC Rütenbrock) erreichte beim Internationalen Deutschland-Cup der Autocrosser Patz zwei in der Jahreswertung der Spezialcrosser bis 1400 ccm.

Rütenbrock. Die Jugendklasse als Sprungbrett genutzt und direkt auf dem Podium bei den Großen gelandet: Christoph Conen blickt zufrieden auf das Jahr 2010 zurück. Der junge Fahrer des MSC Rütenbrock fuhr beim Internationalen Deutschland-Cup der Autocrosser auf den zweiten Platz in der Jahreswertung der Spezialcrosser bis 1400 ccm.

Ein Erfolg, der sich sehen lassen kann. Das Talent wurde ihm von seinem Vater Gerd Conen in die Wiege gelegt, der bereits in den Achtziger- und Neunzigerjahren für den MSC Rütenbrock Erfolge und Pokale sammelte. „Wir werden uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen“, sagt Conen, und bringt den Spezialcrosser aus den Niederlanden technisch wieder auf Vordermann.

Innovativ geht es aber auch bei den anderen Teams der Rütenbrocker Autocrosser zu. Das RD-Team mit Fahrer Jörg Schulte tüftelt hinter verschlossenen Türen an einem wohl einzigartigen Projekt: Der Motor aus einem Schneemobil, der in Amerika von einem der bekanntesten Tuner der Szene entwickelt wurde, soll dem Spezialcrosser für die neue Saison Leben einhauchen. „Das Verhältnis der hohen Leistung aufgrund der Zwei-Takt-Technik zum geringen Gewicht des Motors, spielen eine entscheidende Rolle, um das Fahrzeug optimal zu beschleunigen“, wissen Klaus Specken, Ingo Robben und Norbert Fischer,

Roman Schulte, der jahrelang erfolgreich auch ein Spezialcrossfahrzeug pilotierte, versucht es in diesem Jahr mit einem reinrassigen Sportwagen, einem Renault Clio V6. Dieser Bolide soll in der Division der Serientourenwagen eingesetzt werden. Der Vorteil ist die nahezu perfekte Gewichtsverteilung. Der Motor befindet sich genau in der Mitte des Rennfahrzeugs hinter dem Fahrersitz. Am Fahrzeugheck sorgt das Getriebe für die optimale Beschleunigung. „Es ist, als wenn man beim Start angeschubst wird“, erklärt Schute.

Der MSC Rütenbrock, der Tono Gertzen für 40-jährige sowie Bernd Damhuis und Detlef Knop für 25-jährige Vereinstreue ehrte, will weitere Starter und Zuschauer für das traditionelle Pfingstrennen aus den benachbarten Niederlanden gewinnen. Daher präsentierte sich der Klub auf über 100 Quadratmetern in den Messe-Hallen in Leeuwarden auf der „Racing-Expo“, die an zwei Tagen 20000 Motorsportbegeisterte anlockte. Die Rütenbrocker präsentierten erstmals die neue Hüpfburg im Design eines Spezialcrossers und den Empfangsbogen im MSC-Style. „Das war ein Riesenerfolg“, lobte der Chef-Organisator Uli Bentlage. In den Showhallen, die vom Domino-Day bekannt sind, stellten Tobi Ellermann, Ralf Lücke und Stefan Hilgefort ihr Können unter Beweis. Die neue Saison kann also kommen.


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