Hochdeutsch als Fremdsprache Vor 60 Jahren verließen sie Volksschule Altenberge

Von Ann-Christin Fischer

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Haren. Nur wenige Meter von ihrem alten Schulgebäude entfernt, stellten sich die ehemaligen Schüler der Volksschule Altenberge auf. Vor 60 Jahren wurden sie aus ihrer Schule entlassen und trafen sich nun zum gemeinsamen Klönen und Austausch von Erinnerungen.

Sie feierten bisher jedes Jubiläum, 25, 40, 50 und jetzt 60 Jahre Schulentlassung. 1956 absolvierten sie die achte Klasse der Volksschule. Gerd Lager, Heinz Wösten, Leni Mäsker und Annemarie Swatosch organisierten das große Klassentreffen und besorgten zwei Planwagen, die die Gruppe nach Dankern zur Besichtigung des Schlosses brachten.

Kaffee trinken, Kuchen essen, Planwagen fahren, anschließend gemütliches Beisammensein im Hotel Altenberge – so verbrachten die ehemaligen Schüler ihren Ehrentag.

Hochdeutsch als Fremdsprache

Damals lernten sie als eine der ersten Amtshandlungen ihre erste Fremdsprache: Hochdeutsch. „Als wir in die Schule kamen, konnten fast alle nur Plattdeutsch sprechen. Deutsch war quasi unsere erste Fremdsprache“, erinnert sich Organisator Heinz Wösten an die Zeit vor 60 Jahren. Im Winter heizten sie ihre Schule mit Torf, ihr Lehrer wohnte noch in der Schule und teilweise wurden acht Jahrgänge in drei Klassen untergebracht. „Die Zeiten waren andere, aber darum sind diese Treffen auch immer so schön, man erinnert sich zurück und kann über viele Dinge schmunzeln und lachen.“


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