Markus Paschke zu Besuch Keine Nachwuchssorgen bei Harener Feuerwehr

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke hat die Ortsfeuerwehr in Haren besucht. Foto; Büro PaschkeDer SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke hat die Ortsfeuerwehr in Haren besucht. Foto; Büro Paschke

Haren. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Markus Paschke hat die Ortsfeuerwehr in Haren besucht.

Mit dabei waren Harens Erster Stadtrat Dieter Sturm, die SPD-Kreisvorsitzende Andrea Kötter sowie Mitglieder der SPD-Rats- und Kreistagsfraktion. „Die Freiwillige Feuerwehr leistet wichtige, da lebensrettende Aufgaben. Diese ehrenamtliche Leistung verdient größte Anerkennung“, sagte Markus Paschke während eines Rundgangs durch die Fahrzeughallen der Ortsfeuerwehr.

Interessiert

Interessiert ließ er sich die Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände der Ortswehr erklären und hatte dabei auch ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Feuerwehrleute. Anerkennend äußerte sich der Abgeordnete über die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr. Nach Aussage des Ortsbrandmeisters gibt es dort 20 Nachwuchskräfte. „Während viele andere Wehren über Nachwuchssorgen klagen, gibt es hier sicherlich keine Probleme. Unser Land wäre gesellschaftlich ärmer, würde es nicht die vielen fleißigen Menschen geben, die sich ehrenamtlich engagieren“, sagte Paschke .

Nicht ohne Probleme

Ganz ohne Probleme lasse sich das Ehrenamt allerdings nicht durchführen, so Ortsbrandmeister Tim Hermes. Für manche Arbeitgeber sei es keine Selbstverständlichkeit, dass ein Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr in den Einsatz eilen darf, fügte Hermes hinzu. Markus Paschke kennt das Problem gut. „Eigentlich sind Firmen und Unternehmen dazu verpflichtet. Die Lohnkosten für die ausgefallenen Mitarbeiter übernimmt die Kommune“, erläutert der Abgeordnete und bot seine Unterstützung an. Paschke wies allerdings darauf hin, dass es auch sehr vorbildliche Firmen gibt, die ihre Mitarbeiter ohne Probleme freistellen.

Sorgen um die Zukunft der Fahrer

Der Ortsbrandmeister macht sich auch Sorgen um die Zukunft der Fahrer von Feuerwehrautos. Die gesetzliche Regelung sieht vor, dass ein PKW-Führerschein nicht ausreicht, um ein Feuerwehrfahrzeug zu steuern. Rund 2000 Euro würde die Fahrerlaubnis für ein Fahrzeug über 7,5 Tonnen kosten, erläutert der Ortsbrandmeister. Zwar würde die Kommune einen Großteil der Kosten übernehmen. „Es bleibt aber immer noch eine erhebliche Summe übrig, die wir dann aus eigener Tasche bezahlen müssen“, erläutert Hermes. Trotzdem sieht der Ortsbrandmeister seine Wehr gut aufgestellt. Dem konnte Markus Paschke nach seinem etwa zweistündigen Besuch in Haren nur zustimmen.


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