So war der Samstag Entspannte Stimmung beim Festival Neon Fields in Haren

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Haren. Gute Stimmung trotz Regenschauern herrscht auch am zweiten Tag des Neon Fields Festivals in Haren. Auch die Veranstalter vom Verein „Klangkultur Emsland“ sind zufrieden. Die Erwartungen zum Elektro-Indie-Musikfest seien sogar übertroffen worden.

Nachdem am Freitag das Musikfestival bei sommerlichem Flair gestartet war , begann es am späten Samstagnachmittag zu regnen. Die entspannte Stimmung bei den Besuchern blieb. Einige schlüpften in Plastikplanen, andere stellten sich bei den Verpflegungsständen unter. Ab 15 Uhr übernahm die niederländische Indie-Band Mr. Bukit die Bühne, gefolgt vom Schwesternduo Joco. Gitarrenriffs und viel Haareschütteln boten die Niederländer von St. Tropez, danach gab es Elektro-Folk von Still Parade, sphärische Beats von Leyya, und Elektro-Pop von Xul Zolar. Am späteren Abend folgen das dänische Elektro-Duo Rangleklods und Coma mit tanzbaren Beats. Je später der Abend, desto ausgelassener tanzten die Festivalbesucher.

Umgedrehte Jahrmarktspiele

Nebenan luden die Mitglieder des Kulturvereins Lampenfieber auf der Kirmes der Kuriositäten in schrillen Verkleidungen zu „umgedrehten“ Jahrmarktspielen, so Vorsitzender Martin Gliebe. „Wir wurden von dem Klangkultur-Verein gefragt, ob wir uns beteiligen und ich wollte schon immer so eine kuriose Kirmes machen. Bei uns kann man Dosen auf Bälle werfen, Ballons auf Nägel und Flaschen in Ringe.“ Zudem gibt es grüne Zuckerwatte mit Gewürzpulver und eine „Unwahrsagerin“ bietet einen Blick in ihre Kugel an.

Die Zwischenbilanz des Festivals fällt positiv aus, laut Björn Wösten, einem der Vorsitzenden des Klangkultur Vereins. „Es hat alles gut geklappt und wir bekommen durchweg positives Feedback.“ 400 Karten seien im Vorhinein gekauft worden, am Freitagabend kamen über 550 Besucher.

„Die Aftershow-Party ging bis 4.30 Uhr und das Zelt war voll, ein super Abend!“, berichtete Wösten. Auch Leute die die Musik nicht kannten, oder Vorurteile hatten, seien positiv überrascht worden. „Wir haben viel Lob bekommen. Auch die Künstler waren mehr als zufrieden.“

Positive Zwischenbilanz

Zudem habe es keine Beschwerden von der Stadt oder Polizei gegeben und auch keine Auseinandersetzungen oder Pöbeleien auf dem Platz. „Diese friedliche Grundstimmung wollten wir auch erreichen“, betonte er.

Bei den Workshops am Samstagmorgen haben 50 Personen teilgenommen. Graffiti, Batik, Makramee, oder Siebdruck – es gab viele Möglichkeiten sich kreativ zu betätigen. Zum Yoga und einer Thaimassage ging es mit der Harener „Emma“ Bimmelbahn ins Schwimmbad.

Abbau am Sonntagmorgen

Am Sonntag werde morgens gleich mit dem Abbau begonnen. „Heute Nacht werden wir noch anstoßen, mein Respekt dem ganzen Team“, sagte Wösten. Organisiert haben das Festival die 50 Personen des Klangkultur-Vereins. Zudem haben sie rund 30 freiwillige Helfer angeworben. Gemeinsam sei ihnen eine rundum erfolgreiche Festivalpremiere gelungen, meint Wösten.


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