Letzter Schliff für Wohngebiet Ausbau des Azaleenrings in Haren-Erika hat begonnen

Der Azaleenring im Harener Ortsteil Erika wird endgültig erschlossen. Über den Ablauf der Arbeiten informierten sich Bürgermeister Markus Honnigfort (l.) und Stadtbaurat Henrik Brinker (3.v.l.) bei Marco Hessenius von der NLG (r.) und Martin Rolfes von der bauausführenden Firma. Foto: Stadt HarenDer Azaleenring im Harener Ortsteil Erika wird endgültig erschlossen. Über den Ablauf der Arbeiten informierten sich Bürgermeister Markus Honnigfort (l.) und Stadtbaurat Henrik Brinker (3.v.l.) bei Marco Hessenius von der NLG (r.) und Martin Rolfes von der bauausführenden Firma. Foto: Stadt Haren

Haren. In Haren-Erika hat der Ausbau des Azaleenrings begonnen. Damit bekommt das Wohngebiet „Südlich der Waldstraße“ seinen letzten Schliff.

Die Fertigstellung des Azaleenrings soll noch im Jahr 2015 erfolgen, so sind zumindest die Planungen der Niedersächsischen Landgesellschaft Meppen (NLG). Bereits vor der Erschließung des Wohnbaugebietes in Haren-Erika hatte der Verwaltungsausschuss im Jahr 2005 dem Entwurf der Ausbauarbeiten grundlegend zugestimmt, Anfang diesen Jahres war der endgültige Ausbauplan genehmigt worden.

Marco Hessenius von der NLG stellte jetzt bei einem Ortstermin die Pläne vor. Auf einer Breite von 4,75 Metern erhält die Fahrbahn des Azaleenrings eine Schicht aus Bitumen („Teer“) und einseitig eine Entwässerungsrinne. Die Kreuzungsbereiche werden mit rotem Betonpflaster ausgestattet. Ein Gestaltungselement, das sich auch in anderen Wohngebieten Harens bewährt habe, heißt es in einer Mitteilung.

Baumtore an den Zufahrten

Zwei sogenannte Baumtore, also beidseitige Grünbeete mit Baumbepflanzung, werden im Einmündungsbereich zur Waldstraße und im südlichen Verlauf des Azaleenrings angelegt. Sie sollen auch den Verkehr beruhigen. Die öffentlichen Grundstückszufahrten werden einheitlich in grauem Betonsteinpflaster angelegt, die Übergange zu den privaten Grundstücksbefestigungen werden angeglichen. Durch einen kombinierten Fuß- und Radweg aus Spurplatten wird im östlichen Bereich des Wohngebietes zudem die Zugänglichkeit der südlich angrenzenden Ackerflächen gesichert.

Im Innern des Wohnbaugebietes werden die zwei Fahrwege auf 4,00 Meter Breite ausgebaut. Zwischen den Fahrwegen entsteht eine Grünfläche mit Bäumen. Bürgermeister Markus Honnigfort lobte die Idee einer „grünen Insel“, die den Anwohnern auch als Gemeinschaftsfläche zur Verfügung stünde und damit einen Beitrag für das soziale Miteinander leiste. Auch die Gestaltung mit Baumtoren und die farblich abgesetzten Kreuzungsbereiche macht laut Honnigfort Sinn, denn damit werde eine Geschwindigkeitsreduzierung und eine stärkere Aufmerksamkeit der Verkehrsteilnehmer erreicht.

Auftrag an Firma Beton- und Monierbau

Anfang März war der Ausbauplan den Anliegern des Azaleenrings vorgestellt worden. In der Folge waren die Arbeiten durch die NLG als Erschließungsträger ausgeschrieben und an die Firma Beton- und Monierbau GmbH (Niederlassungen in Meppen und Nordhorn) vergeben worden.