Deutsche Weinkönigin dabei Winzerfest des Harener Heimatvereins eröffnet

Von Lorena Dreusicke

Zur Eröffnung des Winzerfestes schenkte Jürgen Emrich seiner Ehefrau Martina und Organisator Ulrich Schepers unter den Augen von Musikerinnen der Tinner Jäger ein Glas Wein aus Rheinhessen ein. Foto: Hermann-Josef MammesZur Eröffnung des Winzerfestes schenkte Jürgen Emrich seiner Ehefrau Martina und Organisator Ulrich Schepers unter den Augen von Musikerinnen der Tinner Jäger ein Glas Wein aus Rheinhessen ein. Foto: Hermann-Josef Mammes

Haren. Sowohl kulinarisch als auch mit dem Festprogramm bietet der Heimatverein Haren an diesem Wochenende Weingenuss und Unterhaltung für jeden Geschmack. Das Winzerfest eröffnete heute die deutsche Weinkönigin Janina Huhn.

Planmäßig marschierten am Freitagabend die Tinner Jäger mit der Püntkerkönigin an die Mersmühle in Haren. Auch die deutsche Weinkönigin Janina Huhn war eingeladen, unter anderem um mit Bürgermeister Markus Honnigfort das Winzerfest zu eröffnen.

An den stimmungsvollen Abend gestern, schließt sich am Samstag die Weinparty an, mit Musik von Headless und Pop trifft Big Band, dem Piratenchor Sjompie-Singers und Hubschrauber-Rundflügen.

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Am Sonntag beginnt um 9.30 Uhr das Jazz-Frühshoppen mit Bauernfrühstück und Musik von Jampott Oldtime Jazz. Zudem gibt es nachmittags wieder Hubschrauber-Rundflüge, eine Helene Fischer Tribute Show und einen Auftritt des Musikvereins Heede/Ems.

Weintrinker für deutschen Wein begeistern

Im Mittelpunkt des Winzerfests stehen die Weinregionen Württemberg, Nahe und Rheinhessen. Die Weinhoheit, Janina Huhn, sagte, die freue sich auf den Austausch mit den Winzern in Haren. „Weinfeste sind eine gute Gelegenheit, neue Freunde für den deutschen Wein zu gewinnen“, berichtete sie. Zwar sei sie vor allem im Ausland als Botschafterin für den deutschen Wein unterwegs, doch sie besuche auch die deutschen Gebiete, die nicht zu den traditionellen Weinbauregionen gehören.

„Niedersachsen zählt nicht zu den weinproduzierenden Regionen, ist aber ein interessantes Verbrauchergebiet“, sagte Huhn. Um dort für den deutschen Wein zu werben, reiste sie kürzlich nach Osnabrück, gestern nach Haren und nächste Woche ist sie in Norderney.

Der 25-jährigen Pfälzerin gefällt das Ehrenamt der Weinkönigin. Sie wünsche sich eine Bekenntnis der Deutschen zu ihrem Wein, der mit einem Marktanteil von rund 50 Prozent sehr gut dastehe, berichtete sie.

Bei den Weinsorten habe sie einen persönlichen Favoriten: „Ich probiere dauernd neue Weine, aber meine langjährige Liebe ist der Riesling, das ist einfach Heimat.“ Ursprünglich hatte sie vor Lehrerin zu werden, sie hat einen Abschluss in Geschichte, Latein und Philosophie. Wenn im September ihre Nachfolgerin gekürt wird, sei ihr Plan, eine Arbeitsstelle in der Weinbranche anzunehmen.