Schmiede für Sporttalente SV Erika-Altenberge feiert Jubiläum mit Festwoche

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Im schwarz-weißen Zebra-Look treten die Spieler des SV Erika-Altenberge oft an – so auch in dieser Partie im Frühjahr 2015 beim SF Schwefingen II. Archivfoto: Torsten AlbrechtIm schwarz-weißen Zebra-Look treten die Spieler des SV Erika-Altenberge oft an – so auch in dieser Partie im Frühjahr 2015 beim SF Schwefingen II. Archivfoto: Torsten Albrecht

Haren. Auf fünf Jahrzehnte als Zeugnis für Kontinuität, Sportsgeist und Kameradschaft blickt der SV Erika-Altenberge zurück. Zum Jubiläum lädt der Verein aus den Harener Ortsteilen vom 10. bis 15. August zu einer Festwoche mit vielen Aktivitäten ein.

Im Jahr 1965 wurde der jetzige SV Erika-Altenberge zunächst als SV Erika gegründet. Schon 1967 spielte man mit dem Gedanken, eine Spielgemeinschaft mit Altenberge zu bilden. Im gleichen Jahr hatte man nämlich begonnen, in Altenberge einen Sportplatz zu errichten. Daher war es nur noch eine Frage der Zeit, wann diese Vereinigung zustande kommen würde.

Spielgemeinschaften

Am 7. Juni 1968 einigte man sich auf den Vereinsnamen „SV Erika-Altenberge“. Bedingt durch die geburtenschwachen Jahrgänge war es ab Ende der 1980er Jahre erforderlich, im Jugendbereich Spielgemeinschaften zu bilden. Dies geschah mit der Jugendabteilung des VfL Rütenbrock. Seit 1997 ist dem Verein neben dem Fußball die Abteilung Behindertensport – Wirbelsäulen- und Wassergymnastik angegliedert. Sie wurde von Käthe und Gerhard Hackmann gegründet. Nach der Ausbildung weiterer Übungsleiter werden heute jede Woche acht Gruppen betreut.

Die größten sportlichen Erfolge im Seniorenbereich waren 1980 der Aufstieg in die Bezirksklasse sowie 1995 der Gewinn des Kreispokals. Im Jugendbereich ist bei zahlreichen Meisterschaften und Pokalsiegen die E-Jugendmannschaft 1992/93 hervorzuheben, die seinerzeit fast alles gewann: Hallenkreismeisterschaft, Kreispokal, Emsland-Kreispokal, Kreismeisterschaft, Emslandmeisterschaft und Stadtmeisterschaft.

Die gute Förderung der Talente ermöglichte es drei Spielern, sich für Auswahlmannschaften auf Landes- und Bundesebene zu qualifizieren und zusätzliche Erfahrungen zu sammeln. Jörg Saalfeld (zu Beginn der 1990er Jahre) und Jens Robben (Anfang der 2000er) spielten in der Niedersachsenauswahl. Peter Gebben schaffte zwei Mal den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft: 2010 absolvierte er unter Steffen Freund zwei Länderspiele. Mit der deutschen U16 spielte er gegen Dänemark und im November mit der U17-Auswahl gegen Ägypten.

Heute spielen mehr als 120 Kinder und Jugendliche jede Woche auf dem Sportplatz. Elf Jugendmannschaften, ein Damenteam, zwei Seniorenmannschaften sowie ein Altherrenteam werden von über 30 ehrenamtlich tätigen Übungsleitern trainiert.

Mehr als 150 Seiten geballte Vereinsgeschichte findet man in der Chronik, die zum Jubiläum verfasst wurde. Sie ist in ausgewählten Geschäften erhältlich und kann in der Festwoche auf dem Sportplatz gekauft werden.

Festwoche ab 10. August

Den Anfang der Festwoche macht das Altherrenturnier am Montagabend. Von Dienstag bis Donnerstag sind Kinder bis 15 Jahre die Stars: Das Training im Fußballcamp wird von den qualifizierten Trainern der Fußballfabrik Ingo Anderbrügge in altersgerechten Gruppen geleitet. Die Vorrundenspiele des Dorfpokalturniers werden am Dienstag und Mittwoch ausgetragen.

Zum Festakt am Freitag werden viele Ehrengäste erwartet, darunter Vereinsgründer und Spieler der Gründermannschaft. Als krönender Abschluss der Woche findet am Samstag, 15. August, die Blau-weiße Nacht statt, die ab 14 Uhr mit Kaffee und Kuchen und den Finalspielen des Dorfpokals eingeläutet wird.


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