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Konzert in der Ansgarischule Haren Grundschüler entdecken Holzblasinstrumente

Von Annika Kramer

Die Blockflöten-AG unter Leitung von Frauke Köss. Foto: Annika KramerDie Blockflöten-AG unter Leitung von Frauke Köss. Foto: Annika Kramer

Haren. Im Zuge der 25. Niedersächsischen Musiktage hat die Ansgarischule in Haren zusammen mit der Musikschule des Emslandes ein Konzert mit dem Schwerpunkt „Holzblasinstrumente“ veranstaltet. Unter dem Motto „Die Zeit“ gaben Schüler sowohl der Grundschule als auch der Musikschule verschiedene Lieder, Gedichte und Texte zum Besten.

Die Ansgarischule beteiligte sich mit der Musik-AG der vierten Klasse, zwei Blockflöten-AGs und einer Gitarren-AG an der musikalischen Gestaltung des Programms. Eine der beiden Flöten-AGs kooperiert mit der Musikschule des Emslandes. Die Schüler demonstrierten, dass sie nicht nur zweistimmige Flötenstücke spielen, sondern auch auf verschiedenen Sprachen singen können. Ersteres zeigte sich beim Lied „Oh Happy Day“ der Blockflöten-AG unter Leitung von Schulleiterin Hildegard Brinker, das die Zuschauer zum Mitwippen anregte. Die Gitarren-AG, die ebenfalls von Brinker geleitet wird, sang „Bruder Jakob“ nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Englisch, Französisch und Polnisch.

Spielweise und Klang

Die Musikschüler traten mit einem dreiköpfigen Querflötenensemble und einem Saxofonquartett auf. Letzteres konnte besonders mit der bekannten Titelmelodie der „Muppet Show“ begeistern. Michael Troschke von der Musikschule des Emslandes erklärte, wie eine Querflöte funktioniert, und bezog dabei die Schüler aktiv ein, indem er sie nach Spielweise und Klang fragte. Er erklärte den aufmerksamen Zuhörern, dass die Querflöte früher aus Holz bestand und deshalb immer noch zu den Holzbläsern gezählt würde.

Ein Schauspiel über die Entstehung der Uhrzeiten und ein fiktives Gespräch zwischen dem Komponisten Ludwig van Beethoven und dem Erfinder Johann Nepomuk Mälzel, vorgestellt von Lynn Mörker und Finja Nüsse, rundeten den Konzertvormittag ab. Dabei erfuhr man, dass Mälzel in Zusammenarbeit mit Beethoven das Metronom in der Form baute, die wir heute kennen. Zur Entspannung für die Kinder zwischendurch sorgte Lisa Bredol, die mit einem „Pferderennen“ für eine lustige Abwechslung sorgte. Dabei waren die Kinder mit ihren imaginären Pferden auf einer Rennbahn unterwegs, mussten um Kurven reiten, über Hindernisse springen und am Schluss für das Siegerfoto posieren.

Der Vormittag endete mit viel Beifall und lauten Zugabe-Rufen der Schüler. Brinker bedankte sich bei allen Kindern und Musikern für die tolle Mitarbeit. Besonders glücklich zeigten sich Lehrer und Schüler darüber, dass so viele Eltern dem Aufruf zum Konzert gefolgt waren.