Festabschied und Hilfe für Afrika RüRo-Christmas-Gala am 26. Dezember in Niederlangen

Grund zur Freude über die Unterstützung aus Deutschland haben die Schüler im ghanaischen Kalba. Foto: privatGrund zur Freude über die Unterstützung aus Deutschland haben die Schüler im ghanaischen Kalba. Foto: privat

Niederlangen. Mit gitarrengeprägtem Sound die Weihnachtstage verabschieden und zugleich Menschen in Afrika helfen: All das können die Besucher der RüRo-Christmas-Gala am zweiten Weihnachtstag. In der Mehrzweckhalle in Niederlangen präsentieren die Festivalmacher des Harener Vereins Rüt‘n‘Rock vier Bands.

Los geht es mit Stagehands From Hell. Das Trio – Moonlight, Sunrise und Paradise – arbeitet seit Jahren im Schatten von Bands wie Deus, Zebrahead, Callejon oder In Extremo im Lingener JuZ und tritt nun selbst ins Scheinwerferlicht. Die drei versprechen deftigen „Hell Rock“. Weiter geht es mit Cooby aus Haselünne, die eine besondere Art des Indierocks präsentieren. Merkmal der melodischen Songs ist der doppelt vorhandene Bass.

Es folgen Stoff. So heißt die Oldenburger Formation mit zwei Leadsängern, die einen hohen Unterhaltungswert ankündigt. Vier Musiker und ein extrovertierter Tänzer präsentieren „eskapistischen Rock“ – Motto: „Jeder so, wie er kann!“ Headliner des Abends sind Renegades Of Funk. Die lokale Supergroup besteht aus Musikern diverser Bands aus der Region. Sie spielen Songs der US-Crossover-Legenden Rage Against The Machine. Zum Abschluss gibt es eine Aftershow-Party mit dem RüRo-Soundsystem.

Einlass zur RüRo-Christmas-Gala ist ab 20 Uhr, der Eintritt kostet sechs Euro. Es wird ein Bus-Shuttle-Service zwischen Haren und Niederlangen eingerichtet. Info unter www.rüro.de .

Rüt’n’Rock steht von Anfang an im Zeichen der Hilfe für Afrika. Auch in diesem Jahr war der Verein dort unterwegs: „Im September reisten vier Mitglieder des Aktionskreises Pater Hagen und des Vereins Rüt’n’Rock in die Partnergemeinde Kalba nach Ghana, um das Partnerschaftskomitee und die Freunde zu treffen“, berichtet Svenja Albers.

„Einige der Besucher, die die Reise selbst und nicht durch Vereinsgelder finanzierten, waren zum ersten Mal in der Partnergemeinde und staunten über die kulturellen Unterschiede, das Leben ,im Busch‘ und die Lebendfreude der Menschen vor Ort.“ Neben der Fortsetzung eines Projekts zur Erstellung einer digitalen Karte der Partnergemeinde verbrachte die Gruppe viel Zeit mit dem Partnerschaftskomitee, um über die zukünftige Zusammenarbeit zu sprechen.

„Zudem überprüften die Besucher zusammen mit den Ansprechpartnern vor Ort die Verteilung der Gelder an die Hilfslehrer, die seit Jahren durch die beiden Vereine unterstützt werden. In Gesprächen mit den Lehrern wurde zur Freude der Reisenden bestätigt, dass die finanzielle Unterstützung wie geplant in Kalba ankommt und dadurch bis zu 22 Hilfslehrer bezahlt werden konnten.“


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