Zahlreiche Neuaufnahmen Ehrungen bei der kfd Haren-Erika

Von Heinz-Gerd Stahl

Ehrungen und Neuaufnahmen gab es bei der Frauengemeinschaft Erika. Das Foto zeigt sie mit Mitgliedern des Vorstandes. Foto Heinz-Gerd StahlEhrungen und Neuaufnahmen gab es bei der Frauengemeinschaft Erika. Das Foto zeigt sie mit Mitgliedern des Vorstandes. Foto Heinz-Gerd Stahl

Haren. Ehrungen, Vorführungen der Theatergruppe sowie ein Vortrag über die Arbeit der VHS standen im Mittelpunkt der Generalversammlung der Frauengemeinschaft Erika im Hotel Altenberge.

Als Referentin begrüßte die Vorsitzende Maria Albers die Leiterin der VHS Haren, Ingrid Auth. Vor der Jubilarehrung ging die Vorsitzende noch einmal auf die „Umfirmierung“ der Gemeinschaft ein. Wichtig sei nicht die Namensänderung, sondern die Betonung liege auf der Gemeinschaft. Hier hätten sich die zur Ehrung anstehende Frauen in hohem Maße eingebracht. „Ihr ward immer in der ersten Reihe, egal ob im Mütterverein, in der kfd oder in der Frauengemeinschaft“. Es sei nicht der Name , der zähle, wichtig seien die Taten.

Als erfreulich bezeichnete es Albers, dass sieben Frauen neu in die Gemeinschaft aufgenommen würden. Bereits seit 60 Jahren gehören Maria Abel, Helene Arens, Maria Geres, Angela Krüssel, Berta Landwehr, Angela Nee, Helena Nehus, Katharina Riebartsch, Anni Rolink, Hildegard Schüer sowie Maria Schütte der Gemeinschaft an. Ursula Josephs, Hermine Robben und Wilhelmine Specken sind seit 50 Jahren dabei und auf eine 25-jährige Mitgliedschaft können Hanna Arens, Katharina Bruckwilder, Gaby Gebbeken, Elisabeth Ginten, Rita Hermsen, Agnes Horstmann, Gisela Rüther, Annelene Santen und Hildegard Thole zurück blicken.

Bei den Vorstandswahlen votierten die Anwesenden für die Wiederwahl der bisherigen Vorstandsmitglieder. Die Leiterin der VHS in Haren stellte anschließend die Einrichtung und ihre Aktivitäten vor. Im Mittelpunkt, so die Referentin, stünden die Kunden. Man wolle möglichst vielen Menschen, gleich welcher Herkunft, sozialen Lage, Weltanschauung und Nationalität erreichen und begleitendes Lernen ermöglichen. Der Bildungsberatung und Prozessbegleitung komme dabei künftig zunehmende Bedeutung zu.

Zum Angebot gehört die berufsbezogene Deutschförderung für Menschen mit Migrationshintergrund, die Arbeit suchen und einen Integrationskurs absolviert haben oder bereits über gute Sprachkenntnisse verfügen. Weitere Angebote richten sich an Asylbewerber und Flüchtlinge. In diesem Zusammenhang rief Auth dazu auf, diesen Menschen das Gefühl zu geben, in Deutschland willkommen zu sein.

Weitere Nachrichten aus Haren finden Sie unter www.noz.de/haren