Ausstellung in Wesuwe Haren: Wortelboers Kaninchen überzeugen

Zu den guten Ergebnissen gratulierten Wesuwes Ortsvorsteher Heinz Wessels (l.) und Vereinsvorsitzender Wilhelm Wortelboer (r.) den erfolgreichen Züchtern. Foto: EngelkenZu den guten Ergebnissen gratulierten Wesuwes Ortsvorsteher Heinz Wessels (l.) und Vereinsvorsitzender Wilhelm Wortelboer (r.) den erfolgreichen Züchtern. Foto: Engelken

Haren. Auf der Ausstellung des Kaninchenzuchtvereins 172 Meppen-Haren im Heimathaus „Ohmes Hus“ in Wesuwe haben die Tiere von Wilhelm Wortelboer überzeugt.

Im Vorfeld der Schau hatte jeder Züchter sechs seiner Tiere ausgewählt, deren erreichte Punkte die Richter Heinz Jürgen Brinkers aus Meppen und Johann Frieling aus Nordhorn am Ende addierten. Vom Riesen bis zum Hermelin begutachten die Richter dabei über 130 Tiere nach ihren besonderen Rassemerkmalen, dem Zustand des Fells sowie Größe, Körperform, Gewicht und Pflegezustand.

Während in der Teamwertung Wortelboers Kaninchen vorne lagen, überzeugten die Tiere anderer Züchter bei den Einzelwertungen. So errang die Zuchtgemeinschaft Bippen mit ihrem weißen Kaninchen der Rasse Hermelin Rotauge Platz eins in der Kategorie bestes Jungtier. Zur besten Häsin erkoren die Richter eine Häsin der Zuchtgemeinschaft Achter. Maik Zimmermann stellte nach Meinung der Richter hingegen den besten Rammler. „Das ist umso erstaunlicher, denn Maik Zimmermann gilt noch als Jungzüchter“, gratulierte der Vorsitzende des Kaninchenzuchtvereins 172 Meppen-Haren, Wilhelm Wortelboer, dem Züchter für sein besonderes Tier. Zudem erhielt Zimmermann für ein Tier der Rasse Hermelin Blauauge, weiß, einen Preis für den besten Jungzüchter. Wortelboer lobte bei der Prämierung der Tiere insbesondere diejenigen, die keine Preise abräumten. „Wir haben durchweg gute Ergebnisse bei den Bewertungen erhalten“, erklärte er nicht ohne Stolz.

So sei es kaum verwunderlich, dass Vereinsmitglieder auch bei anderen Ausstellungen häufig gute Plätze belegten. Im Beisein des neuen Heimatvereinsvorsitzenden Heinz Wessels bedankte sich der Vorsitzende beim Heimatverein Wesuwe für die Möglichkeit, in „Ohmes Huus“ eine zweitägige Schau durchzuführen. „Ohne die Unterstützung des Heimatvereins Wesuwe kann eine solche Schau nicht stattfinden“, sagte Wortelboer. Wessels, in Doppelfunktion als Ortsvorsteher und Heimatvereinsvorsitzender vor Ort, lobte indes das Engagement der Züchter. „Als Landwirt weiß ich, wie schwer und zeitintensiv es ist, züchterischen Erfolg herbeizuführen.“ Umso mehr wünschte er den Teilnehmern weiterhin größtmöglichen Erfolg und sicherte dem Zuchtverein zu, auch weiterhin die Zuchtschau auf dem Gelände des Heimatvereins austragen zu dürfen.