Saisonabschluss Mehr als eine Million Besucher im Ferienzentrum Dankern


Haren. Trotz drei Wochen kürzerer Saison als 2013 meldet das Ferienzentrum Schloss Dankern die höchste Auslastung seiner Ferienhäuser seit Bestehen des Ferienzentrums. In der Saisonabschlussbilanz wurden für 2014 mit Stichtag 2. November 1097228 Besucher registriert.

„Das ist eine tolle Leistung aller Mitarbeiter“, gab sich Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen bei der Vorstellung der Bilanz 2014 zu Beginn des Betriebsfestes im Saal Hagen als Geschäftsführer begeistert. In der 44. Saison des über die Bettenzahl gerechneten größten geschlossenen Ferienzentrums Deutschlands seien 740 Häuser zu vermieten gewesen. Bei 212 Saisontagen, 21 weniger als 2013, habe man 156030 vermietete Hausübernachtungen registriert, rund 8,6 Prozent weniger als 2013. Um die 4532 Betten im Ferienzentrum zu vermieten, habe man 24788 Buchungen durchgeführt, 111 weniger als 2013. „Und das bei drei Wochen kürzerer Saison“, verkündete der Geschäftsführer von Landsberg-Velen mit sichtlichem Stolz und unter dem Beifall der Mitarbeiter.

Die Auslastung der Ferienhäuser habe bei 92,61 Prozent gelegen, 6,1 Prozent besser als 2013. Die Belegung in der Kernferienzeit (1.7. – 31.8.) betrage in diesem Jahr 97,14 Prozent bei 70 anstatt 77 Ferientagen pro Bundesland in 2014. Wörtlich sagte Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen, „in diesem Jahr haben 159675 Gäste einen Urlaub im Ferienzentrum verbracht. Diese tätigten 720138 Übernachtungen, 1,7 Prozent weniger als letztes Jahr, und das bei einer um zehn Prozent kürzeren Saison“. 2013 waren es 732625 Übernachtungen.

Zunehmende Tendenz

Eine leicht zunehmende Tendenz habe man bei der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer der Gäste ausmachen können. 90211 Tagesgäste hätten das Ferienzentrum besucht, 2583 weniger als 2013. „Das ist noch ein relativ gutes Ergebnis vor dem Hintergrund der Landesgartenschau in Papenburg und der um drei Wochen kürzeren Saison. Die Gesamtbesucher des Spaßbades Topas im Ferienzentrum sei nach dem Umbau und der Erweiterung sprunghaft angestiegen. Insgesamt habe man 215100 Besucher gezählt, ein Plus von 7379. Die Investitionen von 3,14 Millionen Euro seien wichtig gewesen „für die Zukunft des Ferienzentrums“. Die erfolgreiche Saison 2014 bestätige das.

Schweigen lösten im Saal die Ausführungen von Landsberg-Velens zu den Herkunftsregionen der Gäste aus. „43 Prozent aus Nordrhein-Westfalen, 25 Prozent aus Niedersachsen, 15 Prozent aus Hamburg und Bremen und über die ganze Saison gerechnet nur vier Prozent Niederländer. 7,5 Prozent machen Schulklassen aus.“ Dass trotz kürzerer Saison der Umsatz der Ferienanlage um 3,7 Prozent gestiegen sei, sei „ein Verdienst aller Beschäftigten“. Den Blick in die Zukunft gerichtet, verkündete Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen, dass man 2015 „bei den Investitionen kürzertreten“, aber dennoch investieren werde, um „die Qualität unseres Angebots“ zu sichern und zu steigern. Man beabsichtige, zwölf neue Ferienhäuser zu bauen. „Das können wir alles nur, weil Verlass auf unsere Mitarbeiter ist.“

Mit Caroline Freifrau von Landsberg-Velen, mit seinen Kindern Christian, Sebastian und Valeri sowie mit der Baronesse Helga von Landsberg-Velen, die gerade das 90. Lebensjahr vollendete, ehrte Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen treue Mitarbeiter und verabschiedete Mitarbeiter in den Ruhestand. Für zehnjährige Betriebstreue wurden Olga Albert, Waltraud Esders, Edeltraud Hagemann, Maria Hake, Bernd Hoppe, Heinz Klene, Elisabeth Kloppe, Leni Neuenstein, Gisela Schepaniak, Rita Stamm, Judith Tiek und Karin Wilbers geehrt. Für 20-jährige Zugehörigkeit wurden Barry Brink, Wilfried Schlimbach und Margret Wilken ausgezeichnet. 25 Jahre gehört Annemarie Dreyer zum Team im Ferienpark. Verabschiedet wurden Margret Gertken, Katharina Hagen, Margret Klene und Heinz Terfehr.