Jugend denkt Zukunft Projektwoche für emsländische Auszubildende

Ideen für eine zukunftsorientierte Arbeitswelt entwickelten die 28 Azubis. Foto: Gerd MecklenborgIdeen für eine zukunftsorientierte Arbeitswelt entwickelten die 28 Azubis. Foto: Gerd Mecklenborg

gm Haren. 28 Auszubildende aus Mitgliedsunternehmen im Überbetrieblichen Verbund Landkreis Emsland e.V. (ÜBV) haben im Harener Unternehmen ELA-Container am Projekt „Jugend denkt Zukunft“ teilgenommen. Organisiert wurde die Projektwoche von der Koordinierungsstelle Frauen und Wirtschaft beim Landkreis Emsland, in Kooperation mit elf Verbundbetrieben des ÜBV.

„Es war eine sehr interessante Woche für die Nachwuchskräfte und eine sehr interessante Präsentation für die Unternehmensvertreter und für unsere Gäste“, resümierten Ursula Voß vom ÜBV Landkreis Emsland, Moderatorin Andrea Parosanu und Tim Albers, Geschäftsführer der Firma ELA-Container. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einer Diskussionsrunde über Zukunftswünsche, Innovationen und Megatrends. Während der Projekttage entwickelten die Auszubildenden Ideen für eine moderne Arbeitswelt.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung „Jugend denkt Zukunft“ stand ein Planspiel. Dabei gründeten die Auszubildenden drei fiktive Unternehmen. Die erste Firma nannte sich Offcom GmbH und entwickelte Bürotische und Stühle. Teamsprecher Dennis Tegeder formulierte das Ziel der Firma „die Förderung der Kommunikation im Büro in Verbindung mit gesteigerter Ergonomität, sodass das Leistungspotenzial der Mitarbeiter völlig ausgeschöpft werden kann“. Das zweite fiktive Unternehmen hatte die Idee, einen neuartigen, mobilen Schreibtischstuhl zu entwickeln, der sowohl integrierte Müdigkeits- und Haltungssensoren als auch ein Tablet beinhaltet. „Dieser Schreibtischstuhl kann nur durch den jeweiligen Mitarbeiter mit seinem eigenen Fingerabdruck frei geschaltet werden, sodass der Datenschutz gewährleistet wird“, erklärte der Firmenvertreter von „Your office – the place to be!“.

Das dritte Unternehmen gab sich den Namen „UniFlex“, mit dem Konzept einen virtuellen 4D Rundgang für Unternehmen anzubieten. „Dabei wollen wir durch verschiedenste Unternehmen gehen und diese filmen, sodass die Unternehmen auf deren Internetseiten einen virtuellen Rundgang für Kunden, Geschäftspartner und Bewerbern anbieten können“, erklärte das Marketingteam von „UniFlex“.

Denn am letzten Tag der Projektwoche stellten die Jungunternehmer ihre Konzepte einem Fachpublikum vor. „Wir haben alle viel Spaß an dem kreativen Arbeiten gehabt und konnten zahlreiche Ideen entwickeln. Ob die Arbeitswelt im Jahre 2030 dann wirklich eine dieser Ideen wieder aufgreift, steht wohl noch in den Sternen“, lautete das Fazit der Firmensprecher.