1,34 Millionen Euro für Kita Erweiterungsbau St. Elisabeth in Haren eingeweiht

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meck Haren. Pastor Günter Bültel hat die neuen Räumlichkeiten der Kindertagesstätte St. Elisabeth in Haren eingesegnet. Zur Einweihung des Erweiterungsbaus an der Kirchstraße hatten sich am Sonntagvormittag zahlreiche Ehrengäste eingefunden, um dem Harener Kita-Team ihre Glückwünsche auszusprechen.

„Wir möchten unseren Kindern moderne Lern- und Erfahrungsorte anbieten und vor allen Dingen uns selbst als Bildungsbegleiter einbringen“, umriss die Leiterin der Kita, Beatrix Steenken, die Zielsetzung des gesamten Teams. „Uns liegt die Entwicklung von fürsorglichen und liebevollen Beziehungen am Herzen, unsere Kinder brauchen leise Räume, laute Räume und Räume, in denen sie sich sicher und geborgen fühlen und bedingungslose Wertschätzung erfahren“, sagte die Pädagogin.

Der Kindergarten St. Elisabeth in Haren ist der älteste im Bistum Osnabrück. Und so freute sich auch der CDU-Landtagsabgeordnete Bernd-Carsten Hiebing darüber „in einem historisch bedeutsamen Gebäude, das viele spannende Geschichten erzählen könnte“, seine Grußworte überbringen zu dürfen.

Das Angebot der Kindertagesstätte ist um eine Krippengruppe erweitert worden. Im Zuge der Neubaumaßnahmen, deren Kosten Bürgermeister Markus Honnigfort auf insgesamt 1,34 Million Euro bezifferte, wurden zusätzliche Nebenräume angebaut.

Der Neubaubereich ist in Massivbauweise mit Klinker- und Putzflächen errichtet worden und fügt sich gestalterisch dem Bestandsbaukörper an. Der gesamte Baukörper ist barrierefrei und mit einem Fahrstuhl ausgestattet. Im Neubau werden eine Krippen-, eine Ganztags- und zwei Regelgruppen untergebracht. Die moderne Kindertagesstätte, die insgesamt 90 Kinder betreut, beschäftigt aktuell zwölf pädagogische Fachkräfte, eine Mitarbeiterin für Aufgaben des Familienzentrums sowie Fachkräfte für Hauswirtschaft und Gartenpflege.

Wertschätzung

Es werden zwei Vormittagsgruppen, eine Ganztagsgruppe und eine Krippengruppe betreut. Die Namen der einzelnen Gruppen stellten die Kinder mit einem lustigen Singspiel vor. Sie heißen jetzt „Bullerbü“, „Lönneberger“, „Smaland“ und „Saltkrokan“, nach den Geschichten von Astrid Lindgren.

Alle Laudatoren lobten die gelungene Umsetzung. Für den Landkreis Emsland überbrachte der Kreistagsabgeordnete Ferdinand Redeker die Grußworte. Im Emsland sei man stolz auf ein hervorragend ausgebautes Netz, das für Bildungsgerechtigkeit und Familienfreundlichkeit stehe, sagte Redeker.

Harens Bürgermeister Markus Honnigfort zählte die Kinderbetreuungseinrichtungen der Stadt Haren „zu den wichtigsten und unentbehrlichsten Einrichtungen unserer Gesellschaft“. Man habe bei der Kinderbetreuung in den zurückliegenden drei Jahren „richtig Hand angelegt und etwas geschafft. Ich hoffe, dass die neuen Räumlichkeiten einen Gewinn für die Arbeit mit unseren Kindern darstellen“.

Die Grußworte des Bistums überbrachte Birgit Völler, die sich im Namen des Bischofs und des Generalvikars besonders für den ehrenamtlichen Einsatz „der vielen helfenden Hände“ bedankte. Viel Lob für das gesamte Kita-Team gab es vom Elternratsprecher Michael Herding. Zum Abschluss der Feier überreichte Architekt Rolf Steffens, stellvertretend für alle am Erweiterungsbau beteiligten Firmen, den symbolischen Türschlüssel an Kita-Leiterin Beatrix Steenken.


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