Viel Andrang Soziales Kaufhaus „Glücksfall“ in Haren eröffnet

Von Reinhard Fanslau

Über die gestiftete Nähmaschine und noch mehr über den guten Start des sozialen Kaufhauses „Glücksfall“ freuen sich (v. l.) Nadja Bicker, Gudrun Pilch und Ute Kahl. Fanslau-FotoÜber die gestiftete Nähmaschine und noch mehr über den guten Start des sozialen Kaufhauses „Glücksfall“ freuen sich (v. l.) Nadja Bicker, Gudrun Pilch und Ute Kahl. Fanslau-Foto

Haren. Um 10 Uhr öffnete am Montag offiziell der „Glücksfall“. Bereits um 9.20 Uhr stand die erste Kundin vor dem neuen sozialen Kaufhaus in der Ankerstraße 20 in Haren.

„Es ist hier jede Menge los seit heute Morgen“, freut sich auch Ute Kahl. Sie gehört wie gut zehn andere Harener Frauen zum Verein „Glücksfall“, der das gleichnamige soziale Kaufhaus betreibt. „Schon in den ersten Stunden hat sich gezeigt, dass wir mit unserem Angebot richtig liegen“, hat Kahl festgestellt. Zum Angebot gehört alles, was Menschen zum täglichen Leben benötigen außer Lebensmittel. Benötigt wird noch gut erhaltene Bettwäsche und Kleidung für Kinder. Ausdrücklich weisen die Vereinsvertreterinnen darauf hin, dass sich das Angebot nicht nur an Einkommensschwache Familien oder Alleinstehende richtet. Es kann hier jeder einkaufen.

Vor dem Start des sozialen Kaufhauses hatten sich die für den „Glücksfall“ engagierenden Frauen sehnlichst eine Nähmaschine gewünscht, damit sie Schwachstellen in gespendeten Kleidungsstücken ausbessern können. Dieser Wunsch ist mittlerweile 4-fach in Erfüllung gegangen. Eine Maschine bleibt bei „Glücksfall“, die anderen drei gehen in den Verkauf. „Da werden sich bald drei Familien königlich freuen, dass sie demnächst bei uns eine Nähmaschine kaufen können“, sagt Ute Kahl.

Jetzt in der Startphase des Projekts bekommen die Frauen vom Verein Glücksfall Unterstützung von allen Seiten: von Vermieter Hermann Lohmann, der sie bei der Einrichtung der Räumlichkeiten unterstützte; von Bürgermeister Markus Honnigfort, der zur Eröffnung mit einer Geldspende vorbeikam und von den vielen Geschäfts- und Privatleuten, die nützliche und gut erhaltene Dinge des Alltags stifteten, die dann im „Glücksfall“ verkauft werden. Unterstützen können Interessierte den Glücksfall auch nicht nur durch Spenden, sondern auch dadurch, dass sie Mitglied im Verein werden.

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