Besuch im Eurohafen Haren IHK zufrieden mit Standort Emsland

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<em>Geschäftsführungen der IHK</em> aus Osnabrück und Emden zu Gast bei AERO Ems GmbH (v.l.): Marco Graf, Timo Weise, Torsten Slink, Christian Wöste, Horst Hoopmann, Eckhard Lammers, Christian Möller, Hans-Jürgen Falkenstein und Frank Hesse. Foto: IHKGeschäftsführungen der IHK aus Osnabrück und Emden zu Gast bei AERO Ems GmbH (v.l.): Marco Graf, Timo Weise, Torsten Slink, Christian Wöste, Horst Hoopmann, Eckhard Lammers, Christian Möller, Hans-Jürgen Falkenstein und Frank Hesse. Foto: IHK

Haren. „Das neue Rotorblattwerk der Enercon-Gruppe in Haren unterstreicht erneut die gute Standortqualität der Region“, sagen die Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammern (IHK) in Osnabrück und Emden, Marco Graf und Torsten Slink.

Zu diesem Fazit kamen sie anlässlich eines gemeinsamen Besuchs der IHK-Geschäftsführungen bei der AERO Ems GmbH auf dem Gelände des Eurohafens Emsland-Mitte in Haren. Eine besondere Stärke sei die Verkehrsanbindung an die Regionen der wichtigsten Kunden und Lieferanten.

„Die aufwendige Logistik für unsere langen Rotorblätter erfordert eine leistungsfähige Infrastruktur. Hier im Eurohafen können wir die Vorteile aller drei Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße nutzen“, sagte Betriebsleiter Horst Hoopmann. Die neuen Anlagen seien im vergangenen Jahr ohne Probleme angelaufen. Die ursprünglich für das Jahresende 2013 angepeilte Zahl von 550 Beschäftigten sei bereits überschritten worden.

„In Haren herrscht aktuell faktisch Vollbeschäftigung“, heißt es in einer Pressemitteilung der IHK. Insgesamt sind dort laut Wirtschaftsatlas der IHK Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim in den vergangenen zehn Jahren über 3000 neue Industriearbeitsplätze entstanden.

Die IHK in Osnabrück will die AERO Ems GmbH unterstützen, wenn das Unternehmen demnächst in der Berufsbildung aktiv wird. An den anderen Unternehmensstandorten, etwa in Aurich und Emden, leiste die Enercon-Gruppe in diesem Bereich schon lange einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses.

„Infrastruktur – Wege für morgen“ ist das Jahresthema der IHK-Organisation. Mit einer Reihe von Veranstaltungen und Aktionen soll auf die Bedeutung dieses Standortfaktors für die Wettbewerbsfähigkeit der regionalen Unternehmen hingewiesen werden. Dabei spielt das Thema Energie von der Erzeugung über den Transport bis zum Verbrauch eine wichtige Rolle.


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