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Sachverständiger des Bistums stellt das neue Instrument vor Orgelkonzert mit Franz-Josef Rahe

Das Bild der neuen Wesuweer Orgel. Foto: Willy RaveDas Bild der neuen Wesuweer Orgel. Foto: Willy Rave

Haren-Wesuwe. Im vergangenen Dezember ist die neue Orgel in der St.-Clemens-Kirche Wesuwe durch Pfarrer Günter Bültel eingeweiht worden. Am 14. Januar wird der Bischöfliche Beauftragte für Kirchenmusik im Bistum Osnabrück, Professor Franz-Josef Rahe, das neue Instrument mit einem Konzert ab 19 Uhr vorstellen.

Bereits in den 1990er-Jahren war in der Kirchengemeinde Wesuwe der Wunsch nach einer neuen Orgel für das historische Gotteshaus wach geworden. Dringende Voraussetzung war aber die Sanierung des Kirchengebäudes. Rund 200000 Euro wurden für das neue Instrument investiert. Das Bistum beteiligte sich mit 30 Prozent. „Mit den Ergebnissen der seit Jahren einmal monatlich durchgeführten Orgelkollekten sind wir auf einem guten Weg, den Rest abzudecken“, erklärt Bernhard Fährrolfes vom Kirchenvorstand der St.-Clemens-Gemeinde.

Den Auftrag für den Bau des neuen Instrumentes führte die Spezialfirma Cladders in Badbergen aus. Das Bild der neuen Orgel wird durch das Gehäuse bestimmt. Im Wesuweer Gotteshaus harmoniert es hervorragend mit dem Stil des Kirchenraumes. Erstellt wurden drei Windladen für beide Manuale und Pedal, die Windanlage mit Bälgen, Kanälen und Gebläse sowie die vollmechanische Spiel- und Registertraktur.

Die Orgel erhielt ein neues zweiteiliges Eichengehäuse, das Formelemente des Kirchenraumes aufgreift. Alle Pfeifen und Register, die aus der Vorgängerorgel übernommen wurden, sind neu gerichtet worden. Das Instrument hat 18 Register. „Alle Arbeiten wurden entsprechend dem Angebot von der Werkstatt M. Cladders äußerst sorgfältig, zufriedenstellend und auf hohem künstlerischen Niveau ausgeführt“, schreibt Franz-Josef Rahe in seinem Gutachten.


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