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Kandidatenvorschlag für die Landtagswahl SPD Haren schickt Georg Berentzen ins Rennen

Danksagung des SPD-Vorstands, von links: Andreas Berentzen, Kreistagsabgeordneter Ulrich Wilde, Doris Fischer, Kirsten Berentzen und Georg Berentzen. Foto: SPD-HarenDanksagung des SPD-Vorstands, von links: Andreas Berentzen, Kreistagsabgeordneter Ulrich Wilde, Doris Fischer, Kirsten Berentzen und Georg Berentzen. Foto: SPD-Haren

Haren. Der Harener SPD-Ortsvereinsvor- sitzende Georg Berentzen hat in der Vorstandssitzung den Stadtratskandidaten, die den Einzug in den Stadt- oder Kreisrat nicht geschafft hatten, für ihren Einsatz gedankt. Gleichzeitig schickte der SPD-Vorstand seinen Vorsitzenden ins Rennen um die Nachfolge der Landtagskandidatin Karin Stief-Kreihe.

Diese hatte kürzlich bekannt gegeben, bei der Landtagswahl 2013 nicht wieder zu kandidieren. „Wir halten Georg Berentzen für einen guten Nachfolger mit reichlich Erfahrung in verschiedenen Parteiämtern“, erklärte dazu der Fraktionsvorsitzende im Harener Stadtrat Heinz Pinkernell. So sei der 45-jährige Berentzen seit 1994 Mitglied in der SPD, seit über zehn Jahren Vorsitzender der Harener SPD, sitze bereits lange Jahre im Rat der Stadt Haren, habe ebenso lange Jahre im Vorstand der Kreis-SPD gearbeitet und sich dort ebenso ortsvereinsübergreifend präsentiert. „Wir sind der Meinung, dass es der richtige Kandidat ist“, wirbt Pinkernell bei den anderen Ortsvereinen im Altkreis Meppen um Unterstützung.

Andreas Berenzen, stellvertretender Vorsitzender des Harener Ortsvereins, bedauerte die Entscheidung Stief-Kreihes, nicht wieder zu kandidieren. „Karin Stief-Kreihe hat sich jahrelang für die Menschen in unserer Region eingesetzt und sich einen Namen gemacht. Wir sind ihr zu Dank verpflichtet. Es ist schade, dass sie nicht weitermacht.“ Jetzt müsse man jedoch in die Zukunft schauen. Hier sei man froh, dass der Kreisvorstand bereits frühzeitig nach Alternativen sucht. Mit Georg Berentzen biete die Harener SPD eine echte Alternative an. Berentzen ist verheiratet und hat drei Kinder im Alter zwischen 19 und 25 Jahren. Von Beruf ist er Heilpädagoge.

Großen Dank sprach Berentzen in der Ortsvorstandsitzung den Kandidaten aus, die nach Aussage des Vorsitzenden trotz eines engagierten Wahlkampfs leider nicht den Sprung in den Stadtrat oder Kreistag geschafft hätten. Umso mehr freute er sich, dass Doris Fischer, Kirsten Berentzen und Andreas Berentzen sich bereit erklärten, dennoch weiterhin im Ortsvorstand aktiv mitzuwirken.

Zu den Querelen innerhalb der Harener CDU, die in einem Leserbrief eines ehemaligen CDU-Ratsmitglieds gipfelten, sagte der Vorsitzende: „Es ist sicher bitter für die Harener Bürger zu lesen, dass offensichtlich gewählte Vertreter einem Fraktionszwang unterstehen und nicht der eigenen Meinung.“ Hier hoffe er auf eine besonnenere Denkweise der neuen Stadtratsmitglieder innerhalb der CDU-Fraktion.


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