Neue Gleichstellungsbeauftragte stellt sich vor Frauenverbände aus Haren kommen zusammen

Von pm

Die Vertreterinnen der Frauenverbände wurden von Bürgermeister Honnigfort über die Kinderbetreuung in Haren informiert. Foto: Stadt HarenDie Vertreterinnen der Frauenverbände wurden von Bürgermeister Honnigfort über die Kinderbetreuung in Haren informiert. Foto: Stadt Haren

Haren. Auf Einladung der Gleichstellungsbeauftragten sind kürzlich die Vorsitzenden der Frauenverbände innerhalb der Stadt Haren zusammengekommen, um sich über ihre Arbeit auszutauschen. Auf Mithilfe bei Suche nach Fotos zum Thema Schwester Kunigunde hofft der Arbeitskreis Frauenorte.

Die neue Gleichstellungsbeauftragte Christin Jönen, die Anfang August ihr Amt antrat, nutze die Gelegenheit, sich und ihre Arbeit vorzustellen. Vor allem die unabhängige und vertrauliche Beratung von Frauen und Männern in sozialen Angelegenheiten fallen in ihr Aufgabengebiet, so Jönen. Bei Beratungsbedarf kann telefonisch ein persönlicher Termin abgestimmt werden.

Zur Sache

Die Kontaktdaten der Frauenbeauftragten Christin Jönen sind der Internetseite der Stadt Haren zu entnehmen. Zusätzlich ist eine sogenannte Offene Sprechstunde immer montags von 9 bis 12 Uhr eingerichtet worden. Für weitere Informationen und Fragen ist Jönen unter der E-Mail-Adresse christin.joenen@haren.de erreichbar. Weitere Frauenverbände in Haren, die an einem gemeinsamen Austausch interessiert sind, können ebenfalls mit Christin Jönen in Kontakt treten.

Weiteres Thema an diesem Nachmittag war die Harener Bonuskarte: Eltern aus Haren können für bestimmte erziehungsrelevante Veranstaltungen, an denen sie teilnehmen, Bonuspunkte sammeln. Als Anerkennung erhalten sie dafür entweder Karten für das Ferienzentrum Schloss Dankern oder Eintrittskarten für das Harener Schwimmbad. Wer weitere Informationen zu diesem Thema erhalten möchte, kann sich auf der Webseite der Stadt Haren unter der Rubrik „Leben und Wohnen“ informieren.

In einer Präsentation stellte Bürgermeister Markus Honnigfort aktuelle Entwicklungen der Kinderbetreuung im Stadtgebiet vor. Der starke Anstieg von Betreuungsplätzen sei bei der Wahl des Wohnorts für junge Familien ein entscheidender Faktor. Auch Unternehmen machen Honnigfort zufolge eine sichere Betreuung von Mitarbeiter-Kindern zum Kriterium für eine Standortwahl.

Kita-Neubau in Emmeln

Den geplanten Neubau einer Kita in Emmeln stellte er ebenfalls kurz vor. In dem neuen Krippen-Gebäude sollen rund 45 Kinder betreut werden können. Auch in Rütenbrock ist ein Anbau an die Kindertagesstätte geplant, um den Bedarf an Betreuungsplätzen zu decken. Gleichwohl betonte der Bürgermeister, dass die Eltern teilweise auch einen zumutbaren Fahrtweg zur Kinderbetreuung in Kauf nehmen müssten, da nicht überall Kapazitäten der Kinderbetreuung geschaffen werden könnten.

Annegret Schepers, Vorgängerin im Amt der Gleichstellungsbeauftragten, richtete zunächst das Wort an ihre Kolleginnen der Frauenverbände. Sie bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die Unterstützung in den vergangenen Jahren. Sie appellierte, den Einstieg ihrer Nachfolgerin zu erleichtern und sie ebenso zu unterstützen.

Projekt Frauenorte

Schepers berichtete über ihr Engagement für das Projekt Frauenorte in Niedersachsen. Im Mai 2019 wurde der Frauenort Schwester Kunigunde feierlich eingeweiht. Eine Tafel an der Harener St. Elisabeth Kita und Familienzentrum informiert über die vielseitig tätige Ordensfrau. Schwester Kunigunde engagierte sich für die Ausbildung von Frauen und übernahm die Leitung des Kindergartens St. Elisabeth. Durch ihren Einsatz wurde Haren 1945 vor weiterer Zerstörung durch kanadische Truppen bewahrt.

Im nächsten Schritt gehe es um die touristische Aufwertung der Frauenorte in der Region, so Schepers. Dafür sei eigens ein Kurs für Gästeführerinnen gestartet worden. Ab April 2020 übernehmen die Teilnehmerinnen dann Gästeführungen zum Frauenort. Zusätzlich sei eine Geo-Caching-Route zum Thema entwickelt worden. Im neuen Dokumentationszentrum, das 2020 eröffnet wird, soll Schwester Kunigunde Teil einer Ausstellung sein. Ein Flyer oder Büchlein soll ebenfalls über das Leben der engagierten Ordensfrau aufklären. Bürger, die anhand von eigenen Erlebnissen oder Fotografien von Schwester Kunigunde das Projekt unterstützen möchten, können sich ebenfalls an Christin Jönen wenden.

Wichtige gemeinsame Termine der Frauenverbände sind der Weltgebetstag am 6.März 2020 sowie der Internationale Tag der Frau. Dieser findet am 7. März 2020 in der Gaststätte Hagen in Haren statt; der Kartenvorverkauf soll noch vor Weihnachten starten. Weitere Informationen folgen bei Start des Vorverkaufs.


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