Menschenkicker und Ballerbude Sportevent "Trixitt" erneut an der Martinus-Oberschule Haren

Im Klassenverbund kämpfen die Schüler bei "Trixitt" um den Sieg. Foto: Martinus-Oberschule HarenIm Klassenverbund kämpfen die Schüler bei "Trixitt" um den Sieg. Foto: Martinus-Oberschule Haren

Haren. Bereits letztes Jahr konnte "Trixitt" mit einem Sportplatz voller Sportspiele aufwarten. Das junge Unternehmen aus Bochum, das wieder mit der Durchführung des Sportprojekts beauftragt wurde, hat dieses Jahr die Schüler mit neuen Wettkämpfen begeistern können. Die Alternative zu den Bundesjugendspielen kommt bei ihnen sehr gut an.

„Die Schüler kämpfen hier für ihr Team, für ihre Klasse. Jeder kann und muss sich beteiligen. Die Klasse gewinnt nur als gute Mannschaft, alle werden gebraucht. Die Bundesjugendspiele sind längst nicht mehr so attraktiv wie früher.“, äußert sich Georg Belke, Leiter des Fachbereichs Sport, der bereits letztes Jahr Trixitt an die Schule holte.

600 Schüler in Bewegung

Die Initiatoren konnten sich keine besseren Bedingen wünschen: Bei hervorragendem Wetter kämpften die Klassen beim „Menschenkicker“ gegeneinander und rannten beim „Laufkegeln“, um möglichst viele Kegel in kurzer Zeit zu treffen. Die typischen Disziplinen der Bundesjugendspiele werden nicht gefordert. Statt Weitsprung gibt es den „Kängurusprung“ und die Sprintstecke wird mit dem Tretroller abgefahren.

Jede Klasse trat gegen die anderen Klassen ihres Jahrgangs an und musste sich in sechs verschiedenen Sportarten gegen die Mitschüler behaupten. Die Resonanz ist durchweg positiv. „Tic Tac Toe konnte ich schon immer gut!“, freut sich Sina aus Klasse 5 über den Sieg ihrer Klasse. „Aber bei der Schießbude hatten wir ein bisschen Pech.“ Sieg und Niederlage lagen an diesem Tag nah aneinander, aber auch bei den Schülerinnen und Schülern waren der Spaß und der Teamgeist im Vordergrund.

Ein Projekt mit Zukunft

Die Martinus-Oberschule konnte mit Hilfe des Fördervereins das Bochumer Unternehmen wieder an die Schule holen. „Wir versuchen das Projekt als jährliches Highlight in den Schulalltag zu integrieren. Dieser Tag ist für die Schüler etwas ganz Besonderes. Unsere neuen Fünftklässler sind als Klasse nochmal ganz neu zusammengeschweißt worden“, erklärt Schulleiterin Renate Albers-Stahl. Auch die Sportlehrer sind von dem Konzept überzeugt und hoffen auf ein Comeback im nächsten Jahr.


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