Neue Unternehmenszentrale in Rütenmoor Hölscher Wasserbau weiht neues Gebäude in Haren ein

Von pm

Die neue Unternehmenszentrale der Hölscher Wasserbau GmbH in Haren ist eingeweiht worden. Das Foto zeigt v.l. Markus Honnigfort, Maria Borgmann, Arnold Terborg, Ortsvorsteher,  Heinz Hölscher, Christoph Becker, Mathilde Hölscher, Dieter Tholen und Klaus Willmann.  Foto: Hölscher WasserbauDie neue Unternehmenszentrale der Hölscher Wasserbau GmbH in Haren ist eingeweiht worden. Das Foto zeigt v.l. Markus Honnigfort, Maria Borgmann, Arnold Terborg, Ortsvorsteher, Heinz Hölscher, Christoph Becker, Mathilde Hölscher, Dieter Tholen und Klaus Willmann. Foto: Hölscher Wasserbau

Haren. Die Hölscher Wasserbau GmbH hat in Haren-Rütenmoor zwei Millionen Euro in ein neues Verwaltungsgebäude investiert. Vor kurzem wurde es im Beisein von Vertretern der Lokalpolitik und Mitarbeitern eingeweiht.

Circa 20.000 Meter verlegte Leitungen, davon allein die Hälfte Netzwerkleitungen, eine zentrale Steuerung für Beleuchtung, Sonnenschutz, Heizung und Lüftung sowie 200 verbaute LED-Leuchten: Die Zahlen des neuen Gebäudes, das zurzeit die technischen Dienstleistungen beherbergt, hat das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt gegeben.  Beheizt wird die Immobilie demnach über neun Erdwärmesonden, die 12 Meter tief in die Erde eingelassen wurden. Das Geothermieprojekt wurde inzwischen als Patent angemeldet und soll künftig auch anderen Bauplanern zur Verfügung gestellt werden.

Maria Borgmann, Geschäftsführerin Hölscher Wasserbau ist stolz auf diese Leistung: „Wir freuen uns insbesondere, dass wir die Einweihung kurz vor unserem 60-jährigen Jubiläum hinbekommen haben.“ Es sei wie mit dem Leben selbst: Es habe Höhen und Tiefen gegeben. „Derzeit befinden wir uns auf einer Höhe und hoffen, dass das noch lange anhält“, fuhr sie fort.

Seit 2004 führen Borgmann und ihr Bruder, Heinz Hölscher, das mittelständische Familienunternehmen, das einen jährlichen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro bei 700 Mitarbeiten in der Unternehmensgruppe verzeichnet.

Im Emsland, Stuttgart oder Berlin

„Wir wissen als Stadt, was wir an Hölscher Wasserbau haben. Wenn man auf die Adresse schaut – ‚Rütenmoor‘ in der Straße ´Hinterm Busch´ - vermutet man kein Unternehmen, das in Europa auf den großen Baustellen zu Hause ist“, meinte Markus Honnigfort, Bürgermeister der Stadt Haren bei seiner Ansprache zur Einweihung der Unternehmenszentrale. „Mir ist es mehrmals passiert, dass ich in Stuttgart oder Berlin unterwegs war und an Baustellen gesehen habe, dass Hölscher Wasserbau dort tätig ist“, hob er die Tätigkeiten des international agierenden Unternehmens hervor.

Eine „Riesenaufgabe“

Nichtsdestotrotz: Hölscher Wasserbau ist in der Region verwurzelt, befindet sich der Stammsitz doch weiterhin in Haren-Rütenbrock. „Das neue Gebäude ist ein klares Bekenntnis zum Standort Haren und zum Emsland“, sagte Heinz Hölscher. Auch hinsichtlich der am Bau beteiligten Firmen zeigt sich Hölscher Wasserbau bewusst regional: 22 Unternehmen waren in den Bauprozess der neuen Zentrale involviert – fast alle davon aus dem Emsland. 

„All dies zu managen und zu verwalten, war eine Riesenaufgabe“, weiß Hölscher. „Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern, besonders bei Dieter Tholen und Wilfried Schabhüser.“ Nicht zu vergessen seien aber auch alle anderen Beteiligten und Kollegen, die über die Bauzeit Schmutz und Lärm hinnahmen.

„In den Mitarbeitern liegt unsere Stärke“

„Mit der Erweiterung unserer Unternehmenszentrale möchten wir auch die Kommunikation zwischen unseren Mitarbeitern weiter fördern. Deshalb laden die Flure mit kleinen Meetingpoints zu kurzen Gesprächen bei einem Kaffee ein“, erläutert Hölscher. „In den Mitarbeitern liegt unsere Stärke. Wir wollen ihnen top Arbeitsbedingungen ermöglichen, und dass sie sich mit diesem modernen Gebäude noch wohler fühlen“, ergänzte Borgmann.

Zwei Etagen, 40 Arbeitsplätze

In der neuen Zentrale werden zudem alle Projekte wie Einkauf oder Disposition für die Baustellen gesteuert und zentral organisiert. Diese Bereiche befinden sich im Erdgeschoss des neuen Gebäudes. Das Obergeschoss hingegen dient Mitarbeitern verschiedener Geschäftsbereiche, beispielsweise den Abteilungen Wasserhaltung und Umwelttechnik. Über zwei Etagen verteilen sich somit 40 Arbeitsplätze, 18 davon im Erd- und 22 im Obergeschoss. Hinzu kommen ein großer Schulungs-, sowie ein Besprechungsraum.

Den Segen für das abgeschlossene Bauprojekt gab nach den Ansprachen und Grußworten Pfarrer Klaus Willmann, von der Pfarreiengemeinschaft Rütenbrock, Altenberge, Erika und Fehndorf.


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