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26.05.2019, 22:40 Uhr KOMMENTAR

Markus Honnigfort hat viel für Haren erreicht

Ein Kommentar von Tobias Böckermann


Blumen für den alten und neuen Bürgermeister gab es am Sonntagabend.Blumen für den alten und neuen Bürgermeister gab es am Sonntagabend.

Haren. Markus Honnigfort hat die Wahl klar gegen seinen Herausforderer Georg Berenzen gewonnen – und das ist keine Überraschung.

 Schließlich hat der Amtsinhaber in seinen beiden bisherigen Amtszeiten viel für die Stadt geleistet: Schuldenabbau, Wirtschaftsförderung, Stadtentwicklung, Sanierung der Schulen, Entwicklung der Ortsteile, Einwerben von Fördergeldern, Naturraumkonzept – die Liste ließe sich fortsetzen. Haren ist eine andere Stadt als 2003 – zweifellos.

Dass dabei der Stadtrat mit seinen Politikern aller Parteien ebenso einen gehörigen Anteil hat, wie die Mitarbeiter der Verwaltung, das steht außer Frage. Aber Ideen für eine bessere Entwicklung einer Kommune muss man sich erarbeiten und Chancen bei passender Gelegenheit auch mutig ergreifen – und das schafft Honnigfort seit vielen Jahren.

Georg Berenzen hat derweil mit 26,86 Prozent ein achtbares Ergebnis eingefahren und seine Kandidatur war an sich schon ein Gewinn für die Harener Wähler. Denn so hatten sie in diesem Jahr nicht nur in Europa und im Emsland eine echte Wahl. Und genau die macht das Wesen der Demokratie aus.

Dass dem alten und neuen Bürgermeister für die kommende Amtszeit die Aufgaben ausgehen, ist nicht zu erwarten. Denn es stehen Änderungen an zum Beispiel bei der Jugendarbeit. Auch der Neubau des Hallenbades ist beschlossene Sache, der einer Veranstaltungshalle zumindest auf der Vorhabenliste.

Der Erhalt der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit bleibt wichtig. Und er wird auch davon abhängen, dass weiter Menschen im Emsland und in Haren leben und arbeiten wollen.


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