Bürgermeisterkandidat 2019 SPD Haren schickt Georg Berenzen ins Rennen

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Als Bürgermeisterkandidat wird Georg Berenzen in Haren antreten. Das Foto zeigt ihn mit v.l. Heinrich Schepers, Pierre Knäuper, Georg Berenzen, Ulrich Wilde und Heinz Pinkernell. Foto: Tobias BöckermannAls Bürgermeisterkandidat wird Georg Berenzen in Haren antreten. Das Foto zeigt ihn mit v.l. Heinrich Schepers, Pierre Knäuper, Georg Berenzen, Ulrich Wilde und Heinz Pinkernell. Foto: Tobias Böckermann

Haren. Georg Berenzen wird im Mai für die SPD gegen Amtsinhaber Markus Honnigfort bei der Wahl zum Harener Bürgermeister antreten. Die Sozialdemokraten der Emsstadt haben den 52-Jährigen vorgeschlagen.

Im Rahmen einer Mitgliederversammlung schlug der Vorstand des Harener SPD-Ortsvereins Berenzen als seinen Kandidaten vor. Formell gewählt werden soll er in einer weiteren Sitzung Ende Februar. Vorsitzender Pierre Knäuper lobte, Berenzen sei der richtige Kandidat zur richtigen Zeit, um gegen Amtsinhaber Markus Honnigfort anzutreten. Mit mehr als 20 Jahren Parteimitgliedschaft, 17 Jahren Stadtratsarbeit, einigen Jahren im Kreistag und Kreisvorstand sowie 16 Jahren als Vorsitzender des Ortsvereins der SPD verfüge Berenzen über viel Erfahrung in der Politik.

Als dreifacher Familienvater und erfolgreicher Unternehmer biete der Sozialdemokrat darüber hinaus über weitere Kernqualifikationen, um eine große Verwaltung einer zweifellos erfolgreichen Stadt zu führen.

Berenzen ist gelernter Kaufmann und hat einige Semester Betriebswirtschaft sowie Marketing studiert. Vor gut 20 Jahren sattelte er um und wurde Pädagoge, ist Familienberater und Spieltherapeut. Zudem studierte er Theologie im Grund- und Aufbaukurs. 2008 hat seine Frau federführend die Jugendhilfeeinrichtung Leuchtturm in Haren gegründet, in deren Führung Georg Berenzen inzwischen mit eingetreten ist.

Berenzen betonte, der Stadt Haren gehe es gut. Und das sei nicht nur der CDU und ihrem Bürgermeister zu verdanken, sondern in erster Linie allen, die sich in Vereinen, Verbänden, Politik und vor allem der Wirtschaft für Haren engagierten. Zudem hätten die von der SPD in Regierungsverantwortung in Berlin und Hannover mitentwickelten guten Rahmenbedingungen auch Haren geholfen.

„Das will ich ändern“

Amtsinhaber Honnigfort profitiere von der guten Arbeit seiner Mitarbeiter und müsse sich stets mit dem Stadtrat abstimmen. Dies tue er leider vornehmlich mit der CDU, aber deren inhaltliche Linie sei nicht für alle Harener gleichermaßen gut. Die Jugend, die sozial Schwachen und viele Ortsteile Harens blieben auf der Strecke, meinte Berenzen. „Das will ich ändern“.

Seine Themen seien der Beitbandausbau, für den er sich mehr Wettbewerb wünsche, der Schul- und Radwegeausbau in Stadtkern undc Ortsteilen, zum Beispiel am Brookdeich, oder auch der geplante Neubau eines Schwimmbades. „Wir brauchen ein familienfreundliches Bad, das allen Belangen gerecht wird und das von der Mehrheit der Harener getragen wird. „Vielleicht wird das der erste Bürgerentscheid in Haren“, sagte Berenzen.

Er will sich für eine deutlich verlängerte Fußgängerzonenphase in der „Lange Straße“ einsetzen, auch, um so den Leerstand zu bekämpfen. Mehr altersgerechte und barrierefreie Wohnungen seien ebenso nötig, wie sozialer Wohnungsbau überhaupt. Denn günstige Wohnungen zu finden, werde auch in Haren immer schwieriger.

Investition in die Jugend

Investitionen in die Jugend stehen für Berenzen ganz oben auf der Agenda – unter anderem für den Umbau des Jugendzentrums und die Ausweitung der Öffnungszeiten. „Hier heißt es, Ärmel hochkrempeln und endlich umsetzen, und nicht nur reden“, forderte Berenzen.

Der Belange der sozial schwächeren wie geringfügig Beschäftigten oder Werksvertragsarbeitern will sich Berenzen annehmen, sozialen Ausgleich auch auf kommunaler Ebens schaffen, Infrastrukturen verbessern, Vereine und Ehrenamt stärken. Letzteres auch durch einen Neujahrsempfang der Stadtverwaltung, den die SPD seit vielen Jahren fordert und der nicht nur der CDU gerecht werde.

„Ich versuche, das Herz, das Gewissen und die Stimme aller Harener zu sein“, schloss Berenzen.


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