Projekt Klarsicht Harener Schüler lernen Risiken von Tabak und Alkohol kennen

Noah Brelage

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Haren. Welchen Einfluss hat Alkohol auf das eigene Bewusstsein? Wie beeinflusst Tabak den Körper? Was ist zu viel? Antworten auf diese Fragen haben die Schüler der Martinus-Oberschule Haren beim Projekt „Klarsicht“ erhalten.

Dessen Besonderheit: Die Schüler sind selbst an den Lernstationen beteiligt. Nachdem den Zehntklässlern beigebracht wurde, worum es in den Projektstationen geht, ist es ihre Aufgabe, die Themen den Schülern aus der siebten Klasse darzulegen und zu erklären. Von den Schülern aus der zehnten Klasse haben einige schon Erfahrungen mit Alkohol und Tabak gemacht und können diese im Kontext des Projekts einbringen.

Bei den jeweiligen Stationen lernen die Kinder, wie viel Alkohol in bestimmten Getränken enthalten ist, wie Alkohol Sinneswahrnehmungen wie die Sicht einschränkt und welche Konsequenzen das Rauchen von Zigaretten beispielsweise während einer Schwangerschaft hat. Steffi Kramer, Projektleiterin und Präventionsfachkraft der Diakonie Meppen, ist überzeugt von Projekt „Klarsicht“. „Schon seit drei Jahren machen wir an dieser Schule das Projekt. Die Resonanz ist bisher super!“ versichert sie.

„Klarsicht“ ist nicht das einzige Projekt, das fahrlässigen Alkoholkonsum bei Minderjährigen bekämpft. Die Caritas Meppen veranstaltet zusammen mit der Meppener Polizei das Projekt „HaLT“, kurz für Hart am Limit. Es soll das Risikobewusstsein in Bezug auf Alkohol fördern und Jugendlichen Hilfe bieten, die eine Alkoholvergiftung erlitten haben.

Der Landkreis Emsland befasst sich ebenfalls mit dem Thema. Unter dem Banner „KomA – kontrollierter Umgang mit Alkohol“ versuchen die kommunale und katholische Jugendarbeit und die Fachambulanzen Sucht im Landkreis Emsland, über einen gewissenhaften Alkoholkonsum aufzuklären.

Auch in Zukunft soll das Projekt „Klarsicht“ in der Martinus-Oberschule stattfinden. Maria Feldker, Lehrerin an der Schule im Profil Gesundheit und Soziales, ist sich sicher, dass es auch in weiteren Jahren Anklang finden wird.


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