24-Stunden-Rudern des Wassersportvereins 2500 Euro für das Frauen- und Kinderschutzhaus Meppen

Von Heinrich Schepers

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Mitglieder des Wassersportsvereins und SkF-Vertreterinnen bei Übergabe der Spende an das Frauen- und Kinderschutzhaus (v.l.): Petra Burrichter, Gabi Moß-Wegmann, Annika Lammersdorf, Petra Kottmann, Doris Knurbein, Karin Büter, Harald Hillers, Christoph Thale, Sebastian Berentzen, Pia Preuß und Nils Fuhler. Foto: Heinrich SchepersMitglieder des Wassersportsvereins und SkF-Vertreterinnen bei Übergabe der Spende an das Frauen- und Kinderschutzhaus (v.l.): Petra Burrichter, Gabi Moß-Wegmann, Annika Lammersdorf, Petra Kottmann, Doris Knurbein, Karin Büter, Harald Hillers, Christoph Thale, Sebastian Berentzen, Pia Preuß und Nils Fuhler. Foto: Heinrich Schepers

24 Stunden haben 75 Mitglieder des Wassersportvereins Meppen im August für einen guten Zweck gerudert und dabei eine beachtliche Spendensumme zusammenbekommen. Vereinsmitglieder haben nun 2500 Euro vom Spendenerlös an das Meppener Frauen- und Kinderschutzhaus übergeben.

Vertreterinnen des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) - Emsland Mitte, der Träger des Frauen- und Kinderschutzhauses in Meppen ist, durften im Restaurant Bootshaus einen Scheck über die Summe von 2500 Euro entgegennehmen. Karin Büter, zweite Vorsitzende des SkF in Meppen, dankte den Vereinsvertretern für die Spende. „Die Zahl der Frauen, die Hilfe im Frauen- und Kinderschutzhaus suchen, ist leider nicht rückläufig“, wie Büter berichtete. Zurzeit sei das Frauenhaus voll belegt. Das Geld werde daher sehr gebraucht. „Wir sagen herzlichsten Dank“, so Büter.

Schirmherrin Doris Knurbein zeigte sich beeindruckt vom sportlichen Einsatz sowie dem Spendenerlös und dankte dem Wassersportverein. Dass die Spende an das Frauen- und Kinderschutzhaus gehe, freue sie sehr. „Bedrohte Frauen finden hier Zuflucht und Hilfe. Die Mitarbeiterinnen geben den Frauen, die Schlimmes durchmachen mussten, neuen Lebensmut und neue Perspektiven“, so Knurbein.

Starke Ruderer

Ein großes Lob gab es vom Vorsitzenden des Wassersportvereins, Harald Hillers, für das Engagement der Ruderer. „Der Auftrag war, dass innerhalb der 24 Stunden mindestens ein Boot im Wasser sein soll. Das hat super geklappt“, sagte Hillers. Vor allem die jüngeren Vereinsmitglieder hatten sich ordentlich für die Spendenaktion ins Zeug gelegt und beeindruckende sportliche Leistungen vollbracht. So hatten Sacharja Thairo Wellmer, Pia Preuß, Sebastian Berentzen und Christoph Thale innerhalb der vorgegebenen Zeit eine Strecke von 150 Kilometern zurückgelegt. Annika Lammersdorf und Nils Fuhler hatten 130 Kilometer geschafft. „Was das bedeutet ahnt jeder, der nur einmal 30 Kilometer gerudert ist. Deshalb sind wir wirklich stolz auf unsere Sportler“, so Hillers. „Das machen wir auch nicht jeden Tag“, sagte Thale. Eine normale Trainingseinheit liege bei 16 Kilometern.

Gesponsert wurden die Sportler zumeist von Verwandten, Freunden und Bekannten, die einen vorher festgelegten Betrag pro gerudertem Kilometer spendeten. Daneben hatte der Wassersportverein weitere Spenden bei Firmen aus der Umgebung gesammelt. Auch nach dem 24-Stunden-Rudern hatte der Verein weitere Spenden erhalten, sodass am Ende eine Summe von insgesamt 4998 Euro zusammenkam. „Ein Teil geht an unseren Verein, der das Geld für nötiges Equipment braucht“, so Hillers. Etwas mehr als die Hälfte sei aber für eine soziale Einrichtung bestimmt. Nach einem Vorstandsbeschluss sollte das Frauen- und Kinderschutzhaus in Meppen die finanzielle Zuwendung erhalten.


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