Projekt zum Grundwasserschutz Landwirt aus Haren stellt in Brüssel Idee vor

Meine Nachrichten

Um das Thema Haren Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Gespräch in Brüssel, von links: Stefanie Engelken, der Europaabgeordnete Jens Gieseke und Jens Engelken. Foto: Büro GiesekeGespräch in Brüssel, von links: Stefanie Engelken, der Europaabgeordnete Jens Gieseke und Jens Engelken. Foto: Büro Gieseke

Haren. Als zwei von acht jungen Menschen aus dem westlichen Niedersachsen haben Stefanie und Jens Engelken am Europäischen Junglandwirtekongress, einer Veranstaltung der Europäischen Volkspartei, in Brüssel teilgenommen.

Sie waren auf Einladung des CDU-Europaabgeordneten Jens Gieseke (Sögel) nach Brüssel gekommen und hatten dort zwei Tage lang mit Experten mehrerer Institutionen gesprochen. Teil der Exkursion war ein Fachgespräch mit dem Umweltreferenten der Europäischen Kommission, Alexander Just. Just ist der zuständige Referent für die Maßnahmen der Strategie Natura 2000. Dazu gehört die Ausweisung von FFH-Gebieten.

Im Gespräch mit Gieseke diskutierten die Junglandwirte über die gemeinsame Agrarpolitik in der Europäischen Union ab 2020. Durch den Brexit schrumpft der EU-Haushalt und folglich die Fördermenge für Landwirte. „Es gilt, unsere Landwirte weiterhin ausreichend zu fördern. Die Betriebe müssen auch in Zukunft bestehen können“, meint Jens Gieseke. „Bei aller Kritik muss auch gesagt werden: Ihr leistet hervorragende Arbeit. Es ist nicht selbstverständlich, dass ihr euch für diesen Beruf entschieden habt.“

Eine Jury um Jens Gieseke, die spanische Abgeordnete Esther Herranz García und den portugiesischen Abgeordneten Nuno Melo zeichnete auf dem Junglandwirtekongress innovative Projekte aus. Als deutsches Projekt stellte Jens Engelken sein Konzept zur Reduktion der Nitratbelastung im Grundwasser vor. Gewonnen hat das portugiesische Projekt. Hannes Hackmann Terhorst hat viel über die Bedingungen der Landwirtschaft in anderen EU-Länder erfahren: „Die Landwirte in der EU stehen vor ganz unterschiedlichen Herausforderungen. Unser Beitrag zum Wasserschutz ist ein ganz anderes Projekt als das des portugiesischen Preisträgers, der Ödland zu guten Olivenplantagen gewandelt hat.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN