Inklusion Behinderter fördern Sozialverbände in Haren laden zur Diskussion ein

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Die Vorstandsmitglieder der Sozialverbände SoVD und VdK fordern einen Behindertenbeauftragten für Haren, von links: Adele Riddering, Bernhardine Schnieders, Adelheid Jansen, Benno Grote, Maria Wolters, Heinz Schnieders, Elisabeth Witte, Günter Bädorf, Manuela Esders, Hans-Hermann Nüsse und Johann Schepers. Foto: SOVDDie Vorstandsmitglieder der Sozialverbände SoVD und VdK fordern einen Behindertenbeauftragten für Haren, von links: Adele Riddering, Bernhardine Schnieders, Adelheid Jansen, Benno Grote, Maria Wolters, Heinz Schnieders, Elisabeth Witte, Günter Bädorf, Manuela Esders, Hans-Hermann Nüsse und Johann Schepers. Foto: SOVD

Haren. Die Sozialverbände SoVD und VdK wollen Behindertenbeauftragten für die Stadt Haren, um die Inklusion zu fördern.

SoVD und VdK treten in Haren gemeinsam für die Interessen der Menschen mit Behinderungen ein. Aus diesem Grund haben sich Vertreter beider Sozialverbände getroffen und über den Fortschritt bei der Inklusion im Stadtgebiet diskutiert. Beide Verbände wollen am Montag, 10. September, um 19 Uhr, in der Gaststätte Witte, Nordstraße 1, mit Vertretern der Politik und Verwaltung öffentlich diskutieren.

„Das Thema Inklusion findet auch in Haren bei Verwaltung und Politik immer größere Beachtung. Wir sind aber der Ansicht, dass noch mehr passieren müsste“, erklärt Bernhardine Schnieders, Vorsitzende des SoVD-Ortsverbandes Haren. Die Sozialverbände vertreten daher die Auffassung, dass es sinnvoll wäre, einen Behindertenbeauftragten einzusetzen. „Die Gestaltung der Inklusion ist auch auf kommunaler Ebene eine wichtige Aufgabe. Ein Beauftragter für Menschen mit Behinderungen könnte hierzu einen wesentlichen Beitrag leisten und allen Beteiligten und den Betroffenen mit Rat und Tat zur Seite stehen“, ergänzt Maria Wolters, Vorsitzende des VdK-Ortsverbandes Haren.

Um dieses Ziel zu erreichen, wollen SoVD und VdK auf einer Diskussionsveranstaltung mit Vertretern der politischen Parteien sowie dem Harener Bürgermeister Markus Honnigfort über dieses Thema sprechen. „Wir freuen uns, dass der Bürgermeister sowie die Fraktionsvorsitzenden von CDU und SPD an der Veranstaltung teilnehmen werden. Wir hoffen, dass wir eine Lösung finden, die im Interesse der Betroffenen ist“, so Schnieders. Neben der Diskussion wird Walter Teckert als Referent auftreten und über seine Erfahrungen aus seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit als Behindertenbeauftragter der Stadt Meppen berichten.


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