Empfang im Rathaus Harener Senioren-Union trifft Kollegen aus Hasbergen

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Im Harener Rathaus wurden die Delegationen der Senioren-Union aus Haren und Hasbergen von Bürgermeister Markus Honnigfort empfangen. Foto: Senioren-Union HarenIm Harener Rathaus wurden die Delegationen der Senioren-Union aus Haren und Hasbergen von Bürgermeister Markus Honnigfort empfangen. Foto: Senioren-Union Haren

Haren. Die Senioren-Union des Ortsverbands Hasbergen und die Senioren-Union im Stadtverband Haren sowie der Kreisvorsitzende der emsländischen Seniorenunion, Ferdinand Redeker, sind im Harener Rathaus von Bürgermeister Markus Honnigfort empfangen worden.

In einem ausführlichen Bericht wurden aktuelle Zahlen der Finanzen, der Bevölkerungsentwicklung und die Entwicklung im Bereich der Arbeitslosigkeit genannt. Honnigfort berichtete über die Zusammenarbeit der Stadt Haren mit den Wirtschafts-betrieben vor Ort. „Betriebsgründer, die mit Fleiß und Risikobereitschaft viele Arbeitsstellen im gesamten Raum der Stadt Haren geschaffen haben, wurden mittels einer Videopräsentation vorgestellt“, heißt es in einer Pressemitteilung der Senioren-Union Haren.

Die Planungen für den Ausbau der Sporthallen, Schwimmbäder sowie einer Gemeinschaftshalle wurden vorgestellt. Es sei dem Bürgermeister in Zusammenarbeit mit dem Stadtrat wichtig, auch die Gemeinden in den Randgebieten in die Planungen einzubeziehen. So benötigten auch diese Gemeinden ein schnelles Internet. In vielen Bereichen konnte man durch Gespräche mit den Menschen vor Ort, Banken und Geschäftsleuten viel erreichen.

Die Maczków-Ära

Später ging Honnigfort auf die Geschichte der Stadt Haren ein. Am Pfingstsonntag 1945 wurden die Einwohner der Schifferstadt aufgefordert, binnen 24 Stunden ihre Häuser zu verlassen. Nur bestimmte Gegenstände, wie Bettzeug und persönliche Kleidung, durften mitgenommen werden. Polnische Soldaten, Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene, die in den Emslandlagern der Region interniert waren, zogen ein in die Stadt, die nun Maczków hieß.

(Lesen Sie auch: Als Haren eine polnische Stadt war)

Während in anderen Städten und Ortschaften der Wiederaufbau stattfand, musste die Harener Bevölkerung etwa drei Jahre lang notdürftig in Häusern und Höfen der Umgebung leben. Um diese Geschichte präsent zu halten, wurde jetzt ein Gebäude gekauft. Hier soll ein Museum entstehen, in dem viele Exponate ausgestellt werden.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit

Für die Informationen und die Einladung bedankte sich der Vorsitzende der Senioren-Union, Willi-Bernhard Albers: „Unsere Stadt Haren ist schön und erfolgreich, unser Rathaus ist ein Haus der offenen Tür. Bürgernähe und vertrauensvolle Zusammenarbeit sind die Grundlage für Erfolg.“ Albers bat Bürgermeister Honnigfort, sich im Namen aller Mitglieder für die geleistete Arbeit auch bei seinen Mitarbeitern zu bedanken.

Der Vorsitzende des Ortsverbands Hasbergen, Franz Breiwe, dankte Honnigfort für die interessanten Ausführungen und sprach eine Einladung für 2019 nach Hasbergen aus. Schon jetzt freue man sich auf einen regen Austausch und neue Ideen.


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