Retten, löschen, bergen Ferienpasskinder besuchen Feuerwehr in Rütenbrock

Von Heiner Harnack


Haren. Die Freiwillige Feuerwehr Rütenbrock und die Polizei hatten Kinder des Ferienpasses eingeladen, die Arbeit und die Technik der Retter in der Not besser kennenzulernen. Dabei durften die Nachwuchsfeuerwehrleute dann auch selbst zur Spritze greifen, was an einem heißen Sommerabend genau das Richtige war.

Zunächst ging es in das Feuerwehrhaus, wo die Kinder lernten, dass die Sicherheitsbekleidung von Feuerwehrleuten nicht nur sehr schwer, sondern bei den hoch sommerlichen Temperaturen auch nicht gerade kühlend wirkte. Dann bekamen die Knirpse noch den passenden Helm aufgesetzt und schon war der kleine Feuerwehrmann fast komplett ausgestattet. Die Kameraden der Rütenbrocker Wehr hatten alles aufgeboten, was sie derzeit zur Verfügung haben. So standen drei große Fahrzeuge vor der Wache und ein Boot für Einsätze auf dem Wasser konnte ebenso bestaunt werden. Ganz nebenbei erfuhren die kleinen Gäste, dass derzeit 42 aktive Feuerwehrleute ihren Dienst als Freiwillige in Rütenbrock versehen. Besonderer

Verständnisvolle Arbeitgeber

Dank ging an die Firma Röchling, die es den Einsatzkräften ermöglicht, immer wieder auszurücken. Ohne verständnisvolle Arbeitgeber kann eben auch die beste Freiwillige Feuerwehr nicht funktionieren. Auf das Entzünden eines kleinen Feuers, das gelöscht werden sollte, verzichtete man dann aber aufgrund der knochentrockenen Gräser rund um die Wache Am Alten Zollhaus. Die Blauröcke hatten aber vorgesorgt und so durften die Ferienpasskinder nach Herzenslaune mit dem kleinen Wasserrohr auf ein Modellhaus zielen und einige Klappen, die ein Feuer simulieren sollten, per Wasserkraft zum Umfallen bringen.

Riesenspaß

Dass hier ein Riesenspaß entstand und so mancher Erwachsener etwas vom Nass zu spüren bekam, war fast selbstverständlich. Im Angesicht von Temperaturen über 30 Grad Celsius aber eher als willkommene Kühlung empfunden. Neben den Feuerwehrfahrzeugen hatte auch die Polizei einen komplett ausgestatteten Streifenwagen geschickt, der den Kindern in allen Einzelheiten erklärt wurde. Dass auch hier ein eingeschaltetes Martinshorn mit Blaulicht das große Vergnügen waren, war an den Gesichtern der Kinder abzulesen. Natürlich wurde erklärt, dass es im wahren Leben immer ein Ernstfall sei, wenn die Fahrzeuge in rot-gelb oder silber-blau um die Kurve kommen und zum nächsten Einsatz ausrückten. Und davon gibt es bei dieser Sommerhitze derzeit mehr als genug.


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