CDU zu Besuch bei der Imme Umweltbildung inmitten des Bourtanger Moores

Von Martin Reinholz

Mitglieder des CDU Stadtverbandes Haren haben das Schulungs- und Dokumentationszentrum des Fördervereins „Imme Bourtanger Moor e.V.“ in Haren-Wesuweermoor besucht. Foto: Martin ReinholzMitglieder des CDU Stadtverbandes Haren haben das Schulungs- und Dokumentationszentrum des Fördervereins „Imme Bourtanger Moor e.V.“ in Haren-Wesuweermoor besucht. Foto: Martin Reinholz

Haren. Über die Arbeit des Fördervereins Imme am Deutsch-Niederländischen Schulungs- und Dokumentationszentrum für Imkerei und Naturschutz im Bourtanger Moor hat sich der CDU-Landtagsabgeordnete Bernd-Carsten Hiebing informiert. Hiebing besuchte mit etwa 40 Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes Haren das Bienenzentrum.

Beiderseits der deutsch-niederländischen Grenze liegt das ehemals größte Hochmoor Mitteleuropas. Das Gebiet ist das Kernstück des im Jahr 2006 gegründeten Naturparks „Bourtanger Moor – Bargerveen“.

„Unser Ansatz ist ganzheitlich“, erklärte der Vorsitzende des im Jahr 2013 gegründeten Förderverein Imme Bourtanger Moor, Hermann Hüsers, gegenüber der CDU-Delegation, „wir sehen die Natur insgesamt“. Das im August des vergangenen Jahres eröffnete Schulungs- und Dokumentationszentrum erfülle gleich mehrere Funktionen. Zum einen beheimate es zahlreiche Honigbienenvölker, diene der Dokumentation der Entwicklung der Wildbienen, biete Raum für Imker für unterschiedliche Veranstaltungen und Lehrgänge und gebe interessierten Besuchern – besonders Schul- und Kindergartengruppen – einen Einblick in die Zusammenhänge in der Natur.

Das gesamte Gebäudeensemble, das in Form einer Bienenwabe angelegt ist, bietet neben einem großen Schulungsraum, einen Ausstellungsraum und entsprechende Nebenräume, die Hüsers den Gästen vorstellte. Die große Resonanz – mittlerweile sind dem Imme-Verein über 350 Mitglieder beigetreten – zeige das „große öffentliche Interesse der Bevölkerung“, erklärte der Vereinsvorsitzende.

Mehr als 100 Gruppen

Bereits mehr als 100 Gruppen hätten das Bienenzentrum besucht und es werde deutlich, dass in der Gesellschaft mit einem größeren Wissen über Zusammenhänge in der Natur ein „stärkeres Umdenken im Bereich Natur-, Pflanzen- und Tierschutz“ stattfinde, meinte Hüsers. Dabei sah der Vorsitzende besonders die Landwirtschaft nicht als „alleiniges Problem“, sondern als Teil der Lösung. Bei Zusammenkünften mit Landwirten verspüre er immer stärker, das diese der Arbeit des Vereins sehr aufgeschlossen gegenüberstünden.

Bernd-Carsten Hiebing lobte die Arbeit des Imme-Vereins und hob besonders den Schulungsansatz des Bienenzentrums hervor. „Nur mit einem Wissen über Zusammenhänge in der Natur, kann der Mensch sich entsprechend verhalten, um die Natur zu schonen“, meinte Hiebing. Er nannte die Arbeit des Vereins und das Bienenzentrum einen „Ort der Umweltbildung inmitten des Bourtanger Moors“. Der Landespolitiker wies auf die Bedeutung der Bienen im Ökosystem hin.


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