Tropische Musiknächte in der Schifferstadt Harener Musiktage mit Kneipennacht und Open-Air-Fest

Von Gerd Mecklenborg

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Haren. Mit der Kneipennacht am Freitag sind die Harener Musiktage, liebevoll Hamus genannt, auch in diesem Jahr wieder eingeläutet worden. Für ein tropisches Open-Air-Fest vor dem Emsland-Dom sorgte auch das Sommerwetter am Samstagabend.

Der Wirt, der es möglich machen konnte, noch schnell eine kleine Freiluftbühne vor seiner Kneipe zu installieren, hatte es am Freitagabend gut, denn dort versammelten sich die meisten Besucher. So konnte das Publikum draußen rockig-fetzige Mucke bei angenehmen Sommertemperaturen genießen und dann direkt vor der Bühne abtanzen.

So etwa im Petite France, wo die Band Suse, das sind vier langjährige Freunde aus dem Emsland, die Hits der Popmusik mit viel Humor und Pepp präsentierten. Bei Knallern wie „Stand by me“ stimmte das Partyvolk gerne lauthals und textsicher mit ein.

Lässige Bluesnummern

Auch Piano Pete hatte sich mit seinen Mitstreitern Werner „Eddy“ Schwegmann, zunächst am Bass, dann mit der Gitarre, und der Schlagzeug-Ikone Christian Ohl auf die Outdoor-Terrasse des Hotels Greive platziert. Dort überzeugten sie mit lässigen Bluesnummern und Swing-Klassikern, um dann gegen Mitternacht die rockigen Riffs anzustimmen.

Für die Rockfans

Schweißtreibender ging es Indoor im Kanape mit Jacks Pearl, mit Trax in der Pütte und mit Bunkhouse bei Witte-Stadtmitte zur Sache. Drei Formationen der härteren musikalischen Gangart, die aber alles auf der Setlist hatten, was echte Rockfans hören wollen.

Heiße kubanische Rhythmen bei eiskalten Cocktails bot ihren Besuchern die Q-Bar, dort standen die drei Herren von Los Rumberos auf der Bühne.

Gaucho Gerd & The Steigbügelz

Am Samstagabend ging es dann mit der Openairparty auf der „Domplatte“ weiter. Viele Musikfans waren schon gegen 19.30 Uhr angetreten und freuten sich auf den Opener in Form von Gaucho Gerd & The Steigbügelz. Madsen-Gitarrist „Mücke“ Krüssel, Geschwister Fehrmann und Sängerin Virginia Schwieters waren immerhin die große Überraschung beim Openair im vergangenen Jahr. Und die hatten sofort wieder ihr Publikum im Griff.

Coole fetzige Rock-Folk-Nummern Marke CCR &Co und andere sauber gecoverte Rockklassiker wie „Sweet Child o‘ Mine“ von den Guns N‘ Roses kamen beim Publikum bestens an. „Kerl wat is dat warm hier“, pusteten die Steigbügelz ins Mikro, als sie die Bühne nach einer guten Stunde verließen.

Rock-Trip

Bei Dämmerung legte sich die Hitze ein wenig und mit Starlight Excess enterte eine der gefragtesten Cover- und Partybands in Deutschland die Bühne. John Silver (Leadgitarre und Gesang), Daniel Bischoff (Schlagzeug), Ekki Kurz (Percussion), Stefan Meyer (Gitarre und Gesang), Georg Hempel am Bass und Jochen Daniel an den Keyboards gaben alles. Ob Hits von Status Quo, Van Halen, BAP, Westernhagen oder von Whitesnake, alles wurde brillant gecovert.

Witzige Showeinlagen, etwa von „Timo Turner“, mit wilder Perücke und hautengem Kleidchen, ließen das Publikum bei einem bunten Rock-Trip toben, um dann spät nach Mitternacht erschöpft und zufrieden nach Hause zu gehen.


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