Brunnen in Betrieb genommen Fontänenfeld schmückt Harener Fußgängerzone

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Haren. Der Sommer kann kommen: Mit der offiziellen Inbetriebnahme des neuen Fontänenfeldes hat die Stadt Haren den Umbau der Lange Straße abgeschlossen. Vor allem die Kinder dürften sich über den erfrischenden Brunnen freuen.

Sieben kleine Schaumquellen und zwei Klarstrahldüsen sind im Zuge der kompletten Sanierung der Harener Haupteinkaufsstraße ins Pflaster eingebaut worden. Was an Technik darunter steckt, sieht man jetzt nicht mehr. Harens Bürgermeister Markus Honnigfort und Stadtbaurat Henrik Brinker sind damit aber sehr zufrieden. Auch Michaela Schepers, Vorsitzende des Vereins Haren City aktiv sowie Kassenwart Michael Jansen freuen sich über den nächsten Schritt, um Harens Innenstadt attraktiver zu machen.

Rund 600 Liter Wasser werden von morgens 9 bis abends gegen 20 Uhr aus einem Brunnenstube genannten unterirdischen Technikbereich mit Becken immer wieder ans Tageslicht gepumpt. Ein Computerprogramm steuert die Fontänen und sorgt für Abwechslung, ein Windmesser in der Nähe sorgt dafür, dass die maximal bis zu 1,50 Meter hohen Wasserspiele bei Sturm nicht die halbe Innenstadt bewässern. In der Dämmerung tauchen in den Boden eingelassene LED-Leuchten die Wassersäulen in buntes Licht. Die im Rahmen einer mehrwöchigen Testphase aufgestellten Holzfässer sind nun entfernt worden – sie hatten eine vorübergehende Schutzfunktion übernommen, die nun nicht mehr benötigt wird. Auch der alte „Dorfbrunnen“ auf dem Alten Markt wird nun abgebaut.

Brunnen kostet 150.000 Euro

Etwa 150.000 Euro hat der neue Brunnen insgesamt gekostet, Geld, das nach Einschätzung des Bürgermeisters ebenso gut angelegt ist wie die insgesamt 1,65 Millionen Euro für die Lange Straße (inklusive Fontänenfeld). „Wir haben damit endlich ein echtes Zentrum in Haren geschaffen, das für Einheimische und Touristen gleichermaßen ein Anziehungspunkt werden soll. „Wir hoffen, dass sich die Verweildauer in der Innenstadt erhöht. Ein Brunnen ist immer ein Spaßfaktor und ein Anziehungspunkt für Kinder.“

Letztes Puzzlestück dafür war der Bau des Brunnens, den einige Harener nach Auskunft des Bürgermeisters bereits „Harener Welle“ nennen. Tatsächlich soll der geschwungene Verlauf an die Ems erinnern – den Fluss, der sogar zum Bestandteil des offiziellen Stadtnamens „Haren (Ems)“ geworden ist.

Baumaßnahmen ruhen

Seine volle Wirkung werde der Brunnen mit der Fertigstellung des Bereiches „Alter Markt“ erzielen, der ebenfalls saniert wird. Derzeit ruhen die Baumaßnahmen, nach der Sommerkirmes soll es weitergehen mit Pflaster- und Gestaltungsarbeiten. Nach Fertigstellung des Marktes soll im gesamten Bereich zwischen Alter Markt und Lange Straße kostenfreies WLAN eingerichtet und Spielgeräte aufgestellt werden. „Nun muss der örtliche Einzelhandel, um dessen Stärkung es bei der Maßnahme ja auch ging, die Innenstadt mit Leben füllen“, sagte der Bürgermeister. Michaela Schepers stimmte zu, einige größere Ereignisse seien noch in diesem Jahr geplant.


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