Tolles Sommerkonzert Harener Gymnasiasten beweisen große Musikalität

Von Gerd Mecklenborg

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The Young Voices brachte viel Fröhlichkeit auf die Sommerkonzertbühne in der Aula des Harener Gymnasiums. Foto: Gerd MecklenborgThe Young Voices brachte viel Fröhlichkeit auf die Sommerkonzertbühne in der Aula des Harener Gymnasiums. Foto: Gerd Mecklenborg

Haren. Mit dem traditionellen Sommerkonzert haben die Schüler des Harener Gymnasiums in der Aula der Schule auch in diesem Jahr wieder ihren „Rechenschaftsbericht“ über den Musikunterricht an ihrer Schule abgeliefert. Und der wurde in Form eines begeisterten Schluss-Applauses von den Konzertbesuchern als gelungen befunden.

Frisch fröhlich eröffneten The Young Voices mit „Evening Rise“ und „Let Her Go“ den Konzertabend. Zurück in die Zeit eines gewissen Georg Friedrich Händel versetzte danach der große Schulchor seine Zuhörer. Zu Gehör gebracht wurden typische Tanzrhythmen aus dieser Epoche. Sehr authentisch, mit dem geeigneten perkussiven Schlagwerk untermalt, erklangen „La Réjouissance“, arrangiert von Thomas Stegemann, Musiklehrer am Harener Gymnasium und Gesamtleiter des Sommerkonzerts, gefolgt von „La Canarie“ aus der Feder von Michael Praetorius.

Perfekt eingeübt hatten der Chor auch „O Fortuna, Ecce Gratum“ die weltbekannte Passage aus „Carmina Burana“ von Carl Orff oder das „Halleluja“ aus Händels Messias, denn diese Stücke haben die Harener Schüler im großen Chor der Harener Klassiknacht mitgesungen. Aber auch in der kleineren Besetzung, ohne Sinfonieorchester, klang alles richtig schön orchestral, und das sogar in der Harener Schul-Aula, die nicht gerade für ihre gute Akustik bekannt ist. Großartig und virtuos meisterte Anna Büter, Schülerin der 11. Klasse am Gymnasium, mit Spinettbegleitung Adagio und Presto aus der Telemann-Flötensonate in D-Moll.

Hommage an Kunstlehrer

Rockig, aber auch balladenmelodiös, ging es immer zu, wenn die Schulband die Bühne betrat. Da gab es Klassiker von Meat Loaf, Led Zeppelin und Queen auf die Ohren. Toll arrangiert Led Zeppelins „Stairway To Heaven“ mit schönem Flöten-Intro vom Querflötenensemble, geilem Gitarrensolo von Erik Winkelmann und klasse Gesangspassagen. Schöner Effekt: Der Robert-Plant-Chorus wurde geschickt vom Querflötenensemble „simuliert“. Lustig ging es bei „Lollipop, Lollipop“ zu, da bot der Schulchor seinem Publikum eine richtige Show und verteilte singend Leckereien zwischen den Sitzreihen.

Das Finale des Sommerkonzerts widmeten Schüler und Lehrer ihrem Kunstlehrer Peter Hennig, der seinen „pädagogischen Unruhezustand“ antritt. „Peter gilt seit jeher als vierter oder fünfter Musiklehrer und hinterlässt bei uns tiefe Spuren“, kündigte Thomas Stegemann einen umgeschrieben Jazzklassiker mit der Refrainzeile „Pete, he is a Drummerman“ an, die dann vom gesamten Auditorium laut in die Aula geschmettert wurde. Als Dank vom scheidenden Pädagogen spendierte Henning mit der Schulband dann dem begeisterten Publikum ein von ihm arrangiertes „Afrika-Medley“ als Zugabe.


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