Jung und Alt lernen voneinander Gymnasiasten aus Haren zeigen soziales Engagement

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Über 100 Schüler des Gymnasiums Haren nahmen am Projekt „Generationsübergreifendes Lernen“ teil. Foto: Gymnasium HarenÜber 100 Schüler des Gymnasiums Haren nahmen am Projekt „Generationsübergreifendes Lernen“ teil. Foto: Gymnasium Haren

Haren. Weit über 100 Schüler des Gymnasium Haren haben am Projekt „Generationsübergreifendes Lernen“ teilgenommen. Für die erfolgreiche Teilnahme erhielten sie nun ein Zertifikat.

„Vor allem die Erzählungen über die Kriegszeit und die Lebenserfahrungen waren sehr bewegend und lehrreich“, wusste Julian Kathmann, Schüler des Jahrgangs 9 zu berichten.

Vergleich: Schule früher und heute

Zuvor hatte sich Kathmann mehrmals mit einem Bewohner der Seniorenresidenz Altharen getroffen, um über persönliche Erlebnisse oder Lebensumstände ins Gespräch zu kommen. So wollte er die Sichtweise der anderen Generation nachvollziehen und als wichtige Erfahrung verbuchen. „Besonders spannend war auch der Vergleich der Schulzeit früher und heute“, sagte der Gymnasiast, dem ebenso wie seiner Mitschülerin Marie-Christin Schmidt die positive Energie und der Humor der besuchten Senioren in Erinnerung geblieben ist.

Neben zahlreichen Gesprächen verbrachten die Schüler die gemeinsame Zeit mit den Senioren auch mit Spaziergängen, Vorlesen, Brettspielen oder Basteln. Studiendirektor Klaus Schawe, Koordinator am Gymnasium Haren, verwies im Rahmen der Zertifizierung auf die erfolgreiche Kooperation mit dem Harener Martinusstift und der Seniorenresidenz Altharen, deren Bewohner von Schülern des Jahrgangs 9 besucht wurden. Die Sechstklässler hingegen besuchten regelmäßig Nachbarn oder Verwandte, wovon die Schülerin Merle Hüsers beispielhaft berichtete.

Rekordteilnehmerzahl

Oberstudiendirektor Michael Heuking zeigte sich von der „Rekordteilnehmerzahl“ beeindruckt und zollte seinen Schülern großen Respekt: „Ihr habt auf freiwilliger Basis und außerhalb des Unterrichts vielfältige persönliche Erfahrungen gemacht und damit einmal mehr unser humanitäres Schulprofil mit Leben gefüllt“, sagte der Schulleiter.


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