Große Koalition für kleine Menschen Gitta Connemann besucht Familienzentrum in Haren

CDU-Besuch bei der Kindertagesstätte und des Familienzentrums St. Elisabeth in Haren. Foto: CDU/Martin ReinholzCDU-Besuch bei der Kindertagesstätte und des Familienzentrums St. Elisabeth in Haren. Foto: CDU/Martin Reinholz

Haren. „Sowohl in Hannover als auch in Berlin gibt es eine große Koalition für die kleinen Menschen“. Das hat die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann bei einem Besuch der Kindertagesstätte und des Familienzentrums St. Elisabeth in Haren gesagt.

Über die geplante Beitragsfreiheit für Kindergärten hinaus kündigte die Bundespolitikerin einen Rechtsanspruch bis zum Jahr 2025 auf Ganztagsbetreuung in Grundschulen an.

Die Leiterin der Kindertagesstätte, Beatrix Steenken, zeigte dem Gast aus Berlin sowie Harens Bürgermeister Markus Honigfort, Landtagsabgeordneten Bernd-Carsten Hiebing, der Vorsitzenden der Frauenunion in Haren, Maria Bauken, dem Harener CDU Stadtverbandsvorsitzenden, Friedhelm Freiherr von Landsberg-Velen, und weiteren CDU Mitgliedern die Geschichte der Harener Einrichtung auf.

Die Kindertagesstätte wurde bereits im Jahre 1900 als sogenannte „Kinderbewahrschule“ gegründet. Im Jahr 1928 entstand ein Spielsaal und aus der „Kinderbewahrschule“ wurde ein Kindergarten. Von 1956 bis zum Jahr 2007 leiteten Thuiner Schwestern die Einrichtung. Im Jahr 2005 fand eine grundlegende Sanierung des Gebäudes statt und die Einrichtung befindet sich heute in Trägerschaft der Katholischen Kirchengemeinde St. Martinus Haren, erklärte Steenken den Gästen.

Seit dem Jahr 2007 ist die Einrichtung auch Familienzentrum der Stadt Haren und hat damit eine „Satellitenfunktion“ für alle anderen acht Kindergärten im Bereich der Stadt, führte Steenken weiter aus. Über das Familienzentrum werde die Zusammenarbeit der Harener Kindergärten mit dem Landkreis Emsland und anderen Stellen und Organisationen zum Wohle der Kinder koordiniert.

Harens Bürgermeister Markus Honigfort führte aus, dass die Stadt Haren in den letzten Jahren zehn Millionen Euro in Schulen und Kindergärten investiert habe. Bis Ende 2019 sei durch 30 Regelgruppen und 16 Krippengruppen eine 70 prozentige Betreuungsquote für Haren erreicht, ergänzte er.

Im Anschluss an die Gesprächsrunde verschafften sich die Teilnehmer bei einem Rundgang durch das Gebäude einen Überblick über die einzelnen Gruppen- und Betreuungsräume der Kindertagesstätte und des Familienzentrums St. Elisabeth in Haren.