Millionenprojekt in Haren Sporthalle in Erika-Altenberge eingeweiht

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Haren. Genau ein Jahr nach dem ersten Spatenstich ist die neue Sporthalle in Erika-Altenberge am Freitag mit einem Festakt ihrer Bestimmung übergeben worden. Zum Gesamtkonzept gehören auch eine neue Mensa für die Grundschule und weitere Funktionsräume. Gesamtkosten: rund zwei Millionen Euro.

Harens Bürgermeister Markus Honnigfort freute sich gemeinsam mit zahlreichen Ehrengästen unter anderem aus dem Stadtrat über ein rasantes Showprogramm, das die Grundschüler der Marienschule Altenberge-Erika gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern vorbereitet hatten. Dabei stand der Spaß an der Bewegung im Mittelpunkt – ganz so, wie es in den folgenden Jahrzehnten in dieser Halle für Schüler, aber auch für den Vereinssport, immer sein soll.

Denn, das erläuterte Bürgermeister Honnigfort, die alte Turnhalle an der Tengestraße habe immerhin 45 Jahre gute Dienste geleistet. Weil sie aber nicht zu vertretbaren Kosten saniert werden konnte, habe sich der Stadtrat entschieden, die Halle abzureißen und neu zu bauen. Weder energetisch noch funktional habe die alte Halle den heutigen Anforderungen entsprochen, sagte Honnigfort. Das habe sich im Rahmen der 2015 beschlossenen Bestandsaufnahme mitsamt Erstellung eines Sanierungskonzeptes für alle Harener Turnhallen schnell ergeben.

Mit dem Neubau könne man die jährlichen Unterhaltungskosten nachhaltig senken, den Hallenzuschnitt optimieren und gleichzeitig mit dem Anbau eines Funktionstraktes samt neuer Mensa die Unterrichtsqualität insgesamt erheblich steigern. Weil durch den Abriss der alten Halle die Umkleideräume für den SV Erika-Altenberge weggefallen waren, seien auch diese in einem separaten Gebäude neu errichtet worden. Im Gleichschritt mit dem 2015 erfolgten Neubau der Volksbank gegenüber sowie der neuen Außenanlage des Tennisclubs Erika-Altenberge habe sich das gesamte Quartier deutlich zum Positiven gewandelt. Die Sanierung des Pausenhofes werde folgen und das i-Tüpfelchen der Gesamtmaßnahme werden.

400 Quadratmeter

Schulleiterin Gesine Hartmann dankte im Namen der Schule für die großzügige neue Halle und neue Turngeräte. Dadurch ergäben sich ganz neue Möglichkeiten für einen modernen Unterricht für die 130 Schüler aus Erika und Altenberge. Anders als früher ist die Sporthalle direkt mit dem Schulgebäude verbunden, so dass die Umkleiden auch bei Regen trockenen Fußes erreicht werden könnten. Auch die neu entstandenen Sanitärräume für die Grundschule seien dringend notwendig gewesen.

Die Halle selbst ist nach Angaben von Generalplaner und Architekt Christoph Becker 400 Quadratmeter groß. Hinzu kommen ein 72 Quadratmeter großer Geräteraum, 20 Quadratmeter für die Technik, Unkleiden und Duschen sowie eine 24 Quadratmeter große Schulküche und ein 100 Quadratmeter großer Multifunktionsraum, der unter anderem als Mensa dient. Das Gebäude wurde in klimafreundlicher Passivhaustechnik gebaut und wird über eine Erdwärmepumpe sowie Solarkollektoren mit Wärme versorgt.

Becker berichtete, insgesamt seien 5760 Kubikmeter umbauter Raum und 957 Quadratmeter Nutzfläche entstanden. Er dankte der Stadt Haren und den ausführenden Firmen für die Zusammenarbeit und den Auftrag.

Bevor Pfarrer Klaus Willmann und Pastor Torben Rakowski die neuen Gebäude einsegneten, verteilten die beiden Ortsvorsteher Maria Albers und Johannes Tieben Süßigkeiten an die Kinder – als kleines Dankeschön für ihr umfangreiches und akribisch vorbereitetes Sport- und Showprogramm.


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