Schifffahrtssaison eröffnet Haren-Rütenbrock-Kanal wieder frei für Bootskolonnen

Von Gerd Mecklenborg

Die Maßnahmen erläuterte Martin Gaebel (Bildmitte) den Vertretern der Stadt Haren, Bürgermeister Markus Honnigfort und Karina Koop vom Büro des Bürgermeisters. Foto: Gerd MecklenborgDie Maßnahmen erläuterte Martin Gaebel (Bildmitte) den Vertretern der Stadt Haren, Bürgermeister Markus Honnigfort und Karina Koop vom Büro des Bürgermeisters. Foto: Gerd Mecklenborg

Haren. Die Sportschifffahrt auf dem Haren-Rütenbrock-Kanal ist in die neue Saison gestartet.

Den offiziellen Startschuss feuerten Harens Bürgermeister Markus Honnigfort und Martin Gaebel, der stellvertretende Geschäftsführer der Meppener Betriebsstelle des niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN), ab.

Touristische Entwicklung

Im Rahmen eines Treffens mit Pressevertretern an der Schleuse 68 informierten Honnigfort und Gaebel auch über die neuesten Maßnahmen an den Brücken und Schleusen entlang des etwa 14 Kilometer langen Kanals sowie über die touristische Entwicklung der einzig verbliebenen schiffbaren Verbindung in das niederländische Kanalnetz zwischen der Nordsee und dem Ruhrgebiet.

Der Kanal ist auch wieder für Kolonnenfahren ab Emsschleuse und Grenzschleuse -von Montag bis Freitag- jeweils von 9 bis 12 Uhr geöffnet. In der Hauptsaison von Mai bis September kann der Haren-Rütenbrock-Kanal von Montag bis Samstag von 8 bis 18 Uhr befahren werden. Auch könne mit personeller Unterstützung durch die Stadt Haren in der Sommerzeit vom 1. Juli bis zum 16. September „also einschließlich der Harener Püntetage“, so Honnigfort, sonntags der „Sportschifffahrtsweg“ betrieben werden. Zudem werde eine Rufbereitschaft „für einen möglichst reibungslosen Verkehr über die Brücken im Bereich unserer Stadt“ eingerichtet, kündigte der Bürgermeister an.

1500 Boote

Gaebel und Honnigfort berichteten, „dass im letzen Jahr etwa 1500 Boote diese attraktive Verbindung auf dem Wasserweg in die Niederlanden genutzt haben“. Allerdings: „So positiv diese Entwicklung für den Tourismus der Schifferstadt ist, so erhöht sich dadurch die Belastung des Straßenverkehrs, da können wir die Verkehrsteilnehmer nur um ein klein bisschen Geduld für die nicht allzu langen Wartezeiten an unseren Brücken bitten“, sagte Honnigfort.

Schleuse 68 aufwendig saniert

Der NLWKN habe am Haren-Rütenbrock-Kanal in den letzten Jahren „viel für eine angenehme und unbeschwerte Sportschifffahrt, aber auch für den Straßenverkehr unternommen“, fügte Martin Gaebel hinzu. So sei etwa die sogenannte Schleuse 68 aufwendig saniert worden. Zudem habe man die Fernübertragungsanlage grundlegend modernisiert, sagte Gaebel.

Besichtigt wurde im Rahmen der Begehung auch ein neuer schwimmender Bootsschuppen für die Arbeitsboote des NLWKN.