Neues Modell der Landwirtschaft De Ridder zu Besuch auf dem Hof Engelken in Haren

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Auf dem Engelken-Hof informierten sich (von links) Heinz-Wilhelm Tengen, Matthias Engelken, Daniela De Ridder, Stefanie und Jens Engelken, Ulrich Wilde sowie Christian Engelken. Foto: SPDAuf dem Engelken-Hof informierten sich (von links) Heinz-Wilhelm Tengen, Matthias Engelken, Daniela De Ridder, Stefanie und Jens Engelken, Ulrich Wilde sowie Christian Engelken. Foto: SPD

Haren. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder hat sich auf dem Hof Engelken in Haren ein Bild zum Konzept der nachhaltigen Düngung und Nährstoffverwertung gemacht. Der Hof arbeitet unter Jens Engelken an einer Machbarkeitsstudie zur nachhaltigen Nährstoffverwertung und Versorgung der Region.

Hofinhaber Jens Engelken will damit laut einer Pressemitteilung ein nachhaltiges und finanziell tragbares Modell für die Zukunft entwerfen. „Die Weltbevölkerung wächst und mit ihr die Bedeutung der Frage, wie wir uns in Zukunft ernähren wollen“, sagte De Ridder. Ebenso wollten viele das Wohl der Tiere stärken, eine artgerechte Haltung verwirklicht sehen und dabei ressourcenschonend und ökologisch verantwortungsbewusst handeln. „Bei meinem Besuch auf dem Hof Engelken konnte ich mir ein Bild davon machen, wie dies verwirklicht werden könnte. Die Politik sollte neue Ansätze nicht nur würdigen, sondern muss neue Entwicklungen im Rahmen der regionalen Strukturentwicklung aktiv fördern“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete.

Über 150 Rinder

Der Hof Engelken verfügt über 150 Rinder, 36.000 Hühner im Legehennenstall in Freilandhaltung sowie 125 Hektar Ackerfläche und 40 Hektar Grünfläche – daneben wird auch eine Biogasanlage betrieben. Die Machbarkeitsstudie widmet sich nun der Frage, ob aus Gärresten und Düngeprodukten in Biogasanlagen Wasser sowie Humus gewonnen werden können. Auch mit Blick auf die in der vergangenen Legislaturperiode verabschiedete Düngeverordnung sieht De Ridder in der Arbeit von Jens Engelken ein interessantes Vorhaben für eine ökologische und ressourcenschonende Landwirtschaft.

Große Herausforderung

„Die Düngeverordnung ist eine große Herausforderung für die Akteure in der grünen Branche, aber sie bietet auch große Chancen für die Landwirtschaft“, ist Jens Engelken überzeugt. De Ridder möchte innovative Vorhaben in der Landwirtschaft unterstützen und betont, dass gerade dem Landwirtschaftssektor eine bedeutende Rolle bei der regionalen Strukturentwicklung zukomme. Besonders die Bildungsangebote für Kinder hob die Sozialdemoraktin als wichtigen Beitrag für mehr soziales Engagement hervor und hofft, dass auch andere Höfe dem Beispiel folgen und für mehr Transparenz bei der landwirtschaftlichen Produktion Sorge tragen.


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