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03.04.2018, 11:45 Uhr KOMMENTAR

Verein Klangkultur mehr als ein Nischen-Füller

Von Carola Alge


Markenzeichen des Neon-Fields-Festivals in Haren an der Mersmühle ist der Schriftzug in leuchtenden Neonfarben. Archivfoto: Bernd FischerMarkenzeichen des Neon-Fields-Festivals in Haren an der Mersmühle ist der Schriftzug in leuchtenden Neonfarben. Archivfoto: Bernd Fischer

Haren. Als der Verein Klangkultur Emsland im Dezember 2013 gegründet wurde, um die Musik- und Kulturlandschaft im Emsland zu bereichern, mag ihm mancher keine lange Zukunft prophezeit haben. Vielen Unkenrufen zum Trotz hat er sich etabliert und ist weit mehr als ein Nischen-Füller. Ein Kommentar.

Das Kulturangebot im mittleren Emsland ist erfreulicherweise groß. Da ist es schwer, mit Aktionen dauerhaft zu bestehen. Klangkultur Emsland hat einen Veranstaltungsmix auf die Beine gestellt, der nicht nur beständig weitere Mitglieder beschert, sondern zu seinen Musikevents vor allem jüngeres Publikum lockt. Das wurde zur beständigen Fan-Base.

Zu den Events zählt allen voran das zweitägige Open-Air-Festival Neon Fields mit Elektro-Sound an der Mersmühle in Haren. Dreimal begeisterte es viele Jugendliche. Es sind aber nicht nur Großveranstaltungen, die sich der Verein auf die Fahnen geschrieben hat. Zu den kleineren, aber feinen und gemütlichen gehören zum Beispiel die Wohnzimmerkonzerte kurz vor Weihnachten. Und jetzt aktuell das „Klangnest #1“ mit Sorry John aus den Niederlanden, Emperor X aus Florida und Walter Etc. aus Kalifornien im Harener Müllerhaus.


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