Jahresversammlung Haus und Grund Nachfrage nach Mietwohnungen in Haren abgebaut

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Der Vorstand des Harener Ortsvereins Haus und Grund: stellvertretender Vorsitzender Gerd Wermes, Beisitzerin Hedwig Held, Kassenwart Gerd Veltrup, Vorsitzende Magdalena Hagen, Geschäftsführer Josef Hagen. Foto: Fotostudio MecklenborgDer Vorstand des Harener Ortsvereins Haus und Grund: stellvertretender Vorsitzender Gerd Wermes, Beisitzerin Hedwig Held, Kassenwart Gerd Veltrup, Vorsitzende Magdalena Hagen, Geschäftsführer Josef Hagen. Foto: Fotostudio Mecklenborg

Haren. Von einem weiteren Anstieg der Mitgliederzahl des Vereins Haus und Grund in Haren hat die Vorsitzende Magdalena Hagen auf der gut besuchten Mitgliederversammlung berichtet. Weiteres Thema war die Wohnraumsituation.

Viel Zeit nahm das Referat des Stadtbaurats Brinker zur aktuellen städtebaulichen Entwicklung ein. Der Referent ging zunächst auf die Baulandzuweisungen in Haren im Stadtgebiet und den einzelnen Ortsteilen ein. In Altharen stehe ein neues Baugebiet zum Verkauf an. Der Preis liege bei rund 120 Euro pro Quadratmeter. In den Ortsteilen sind weitere Bauplätze in der Planung. Erfahrungsgemäß werde aber die große Nachfrage nicht abgedeckt werden können.

Neue Arbeitsplätze

Darüber hinaus erläuterte er die geplanten Ausweisungen von Gewerbegebieten und wies darauf hin, dass in den vergangenen Jahrzehnten über 3.000 neue Arbeitsplätze bei jetzt 25.000 Einwohnern geschaffen worden seien.

Attraktiv für Feriengäste

Der Referent ging auch auf die Sanierungsarbeiten im Stadtkern ein. Mit den jetzt in Angriff genommen Arbeiten am Alten Markt soll ein ansprechender Stadtkern geschaffen werden. Auch im Hinblick auf die Feriengäste solle die Innenstadt attraktiv bleiben. Brinker bestätigte, dass die Verordnung zur ausschließlich gewerblichen Nutzung von Erdgeschossflächen in der Langen Straße bestehen bleibt.

Mehr Mietwohnungen

Kritik musste sich Brinker von der Versammlung, ob der Bushaltestellensituation an der Kreuzung Wesuweer-/Adenauerstraße, anhören. Zur Wohnrausituation stellten die Teilnehmer fest, dass in Haren erheblich neuer Wohnraum sowohl für Vermietung wie auch an Eigenheimen geschaffen wurde. Vor dem Hintergrund, dass in Haren traditionell eine hohe Eigentumsquote von rund 70 Prozent gegeben ist, dürfte der Nachfrageüberhang nach Mietwohnungen erheblich abgebaut sein.


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